
Himmel und weite Eifel

Himmel und weite Eifel

Naja, außer Nudeln… und auch nur im Aldi direkt hinter der Grenze. Sonst ist alles wie immer. Verfügbar, lecker und im Überfluss. Unser Weg zum Supermarkt ist immer mit einem Imbiss verbunden. Brötchen oder Baguette mit Schinken, Humus oder leckerem Käse. Manchmal mit Pesto, Rucola und Mozzarella. Manchmal einfach nur italienischer Schinken. Wir halten, essen und trinken und weiter geht es im Programm.
Heute war es etwas leerer als sonst. Kaum Autos, kaum Leute…
Der Sprit ist auch billiger. Aber das ist auch kein Wunder, den offiziell kosten die öffentlichen Verkehrsmittel nichts mehr, seit letzter Woche. Dann kann man auch den Sprit billiger machen. Ich bin am Planen und überlegen, wie wir nächste Woche einen Ausflug nach Luxemburg Stadt bewerkstelligen… das wäre ein Abendteuer….
Wir waren mit meinem Sohnemann da. Fieber, Krampf …. das alte Leid. Besser aufgehoben ist man dann im Kinderkrankenhaus. Nur nicht als Erwachsener. Man schläft in Klamotten, duscht tagelang nicht und mutiert zu einem stinkenden Muttertier. Ätzend ! Gegessen habe ich auch fast nichts.
Meine eigene Grippe ist nicht weg, eher verschleppt jetzt, aber Hauptsache Sohnemann ist in Ordnung. Jetzt endlich zuhause. Ich liege schon entspannt im Bett. Was gibt es eigentlich Schöneres ? Awwwwwhhhhh…..
Erst waren es Gliederschmerzen und Fieber. Dann Husten und Fieber. Jetzt bekomme ich kaum Luft und liege herum. Mein Arzt hat geschlossen und ich Hausarest. Meine Kinder sind wieder einigermaßen ok. Dieses Virus macht mich fertig und ich kann mich daran erinnern, dass es mich während der chemo auch schon hatte…..
Gerade gelesen und ich muss sagen, es stimmt genau so.
„Mütter haben keine Angst vor dem Tod, sie haben Angst davor, Ihre Kinder allein zu lassen…“