Wer nach Belgien einwandern will, braucht ein Mindesteinkommen, auch für Familienangehörige. Dann ein Nachweis über stabile Verhältnisse, das heißt, es kommt grundsätzlich ein Polizeibeamter vorbei, wenn man umzieht, um zu schauen, dass alles irgendwie geregelt ist. Bett, Küche und eine Hausnummer muss vorhanden sein. Man wird sogar über Mülltüten informiert und Dinge, wie die nächste Steuererklärung, die nicht verpasst werden darf! Dann eine Krankenversicherung extra für Belgien und ganz wichtig, alle möglichen Versicherungen. Besitz ist außerdem von Vorteil und wer Besitz erwirbt, wird nochmal mit Selbstauskunft etc… überschüttet, was zwar einfacher als in Deutschland ist, aber trotzdem anstrengend, denn man macht sich quasi komplett nackt. In Deutschland gehen viele Dinge unkontrolliert, hier nicht.
Dann braucht es Geduld, den Brüssel muss genehmigen. Selbst der Vater der Kinder wird gescannt und wird aufgefordert, seinen verpflichtenden Zahlungen nachzukommen, weil das in Belgien eine Selbstverständlichkeit ist. Finde ich gut, spart mir Nerv- ihm allerdings weniger. Aber wer etwas nicht freiwillig macht, wird eben mit Nachdruck aufgefordert. Tja, so ist das Leben.
Meine Genehmigung für mich und die Kinder sind durch. Selbst mein Führerschein ist jetzt erfasst, da unbegrenzt und deswegen für Belgien eher ungewöhnlich. Aber schön. Es läuft. Papierkrieg beendet!
Möcht nicht daran denken wie es ist, wenn ich nach UK ziehen sollte.
LikeGefällt 1 Person
Warum das denn ?
LikeLike
Als EU Bürger in einem Nicht-EU Land, wird schwierig.
LikeGefällt 1 Person
Schön zu lesen, her damit -auch für hier- zumindest das allermeiste
LikeGefällt 1 Person
Dachte ich auch. Einkommen ist für Deutschland auch Pflicht, außer Flüchtlinge. Aber das geht ja einfach.
LikeGefällt 1 Person
Meine bisher einzige Erinnerung: vor Jahren, oben auf dem Atomium, oberste Kugel, Showkochen mit belgischen Sterneköchen, Sonnenuntergang über der Stadt, herrlich
LikeGefällt 1 Person