Mehlklöße mit Weinsosse

Ich liebe es… weiße weiche Klöße fluffig mit Speck und Butter …

Oder Mehlklöße mit süßer Weinsauce. Sie sind kein hübsches Essen, aber ein Stück Kultur. Das ist Tellerwärme aus einfachen Sachen: Mehl, Eier, Milch, Zucker, ein bisschen Wein und Vanille. Mehr braucht es nicht, um aus einem klebrigen Etwas, etwas halbwegs Freundliches zu machen.

Das ist kein Foodtrend, das ist Kindheit. Ob sie perfekt rund sind, also bei mir sind es eher wolkige Nocken, interessiert niemanden. Hauptsache, sie schwimmen, saugen die Sauce auf und man hat hinterher dieses leicht erschlagene, aber zufriedene „Ich mag mich jetzt kurz nicht mehr bewegen“-Gefühl.

Wer also Mehl im Schrank hat und ein paar Eier, braucht keinen Lieferservice. Nur einen Topf, einen Löffel (wobei ich den Teig mit einem Schaber in Stücke schneide) und ein bisschen Mut zum Klumpenrisiko.

Mehlklöße – Grundrezept

für ca. 4 ( bei Teenagern nur 2) Portionen

Variante A – mit Self-Rising Flour

250 g self-rising flour 2 Eier (Größe M) ca. 150–200 ml Milch ½ TL Salz

Variante B – deutsche Version mit Backpulver

250 g Weizenmehl (Type 405 oder 550- es geht auch Patisserie Mehl dann werden sie wie Wolken) oder eher festes Mehl, ganz nach Geschmack) 1½ TL Backpulver ½ TL Salz 3 Eier ca. 150 ml Milch, hier beim Zufügen auf die Konsistenz achten.

Geht übrigens auch glutenfrei- dann aber mehr Eier und weniger Wasser .

Zubereitung:

Teig rühren Variante A: Self-rising flour und Salz mischen. Variante B: Mehl, Backpulver und Salz mischen. Eier dazugeben, einen Teil der Milch unterrühren, dann nach und nach so viel Milch zugeben, bis ein zäher Teig entsteht, der langsam vom Löffel fällt. Teig ruhen lassen 5–10 Minuten stehen lassen. Klöße garen Großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, dann auf leichtes Simmern stellen. Mit zwei Teelöffeln kleine Nocken abstechen und ins Wasser gleiten lassen. Garen, bis sie an die Oberfläche steigen, dann noch ca. 2–3 Minuten ziehen lassen (insgesamt etwa 8–10 Minuten). Mit der Schaumkelle herausheben und sofort mit süßer Weinsauce servieren.

Weinsosse:

Süsse Weinsauce mit Ei, Wein und Vanille

(ohne Sahne – optional mit kleinem Milchschuss)

für ca. 4 Portionen

Zutaten:

250 ml Weißwein (halbtrocken oder lieblich) 2–3 Eier (2 ganze Eier oder 3 Eigelb – Eigelb macht’s cremiger) 70–90 g Zucker (je nach Süße des Weins) 1 Päckchen Vanillezucker oder ½ Vanilleschote (Mark) 1 Prise Salz optional: 2–3 EL Milch oder Wasser optional: 1 TL Speisestärke (für mehr Stand)

Zubereitung

Wein erhitzen Weißwein mit Vanille (und ggf. 2–3 EL Milch oder Wasser) in einem Topf kurz erhitzen, nicht kochen. Beiseite ziehen. Eier-Zucker-Masse Eier (oder Eigelb) mit Zucker, Vanillezucker (falls noch nicht im Topf), Salz und ggf. Speisestärke in einer Schüssel glatt rühren. Temperieren Unter Rühren nach und nach etwas von der warmen Weinmischung zur Eiermasse gießen, damit das Ei sich an die Wärme gewöhnt. Zurück in den Topf Alles zurück in den Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze ständig rühren (oder über dem Wasserbad). Erhitzen, bis die Sauce leicht andickt und cremig wird – sie darf nicht kochen, sonst flockt sie. Abschmecken Probieren: zu wenig süß → mehr Zucker zu weinlastig → ein Schluck Wasser oder Milch unterrühren

Direkt warm über Mehlklöße gießen – fertig.

Textauszug aus „Dreizehnter März“

Von Sabine Dahnke

An dem Tag, an den ich oft zurückdenke, bestand mein Lebensplan aus genau drei Dingen: ein ganzes Hähnchen, zwei nackte Füße und der Versuch, beides irgendwie mit Würde zu verbinden.

Die Küche war zu klein für große Gesten. Die Fliesen unter meinen Füßen hatten diesen kühlen, leicht klebrigen Charakter von Mietwohnungen, die schon mehrere Leben gesehen haben, und ich stand barfuß mitten in einer Mischung aus Olivenöl, Knoblauchduft und Radiogedudel, die so tat, als wäre das hier eine Kochshow und nicht einfach nur mein Dienstagabend. Auf der Arbeitsplatte lag das Hähnchen, leicht beleidigt wirkend, daneben eine Schüssel mit Marinade, in der die Kräuter aussahen, als würden sie noch einmal um Bedenkzeit bitten.

„Du weißt schon, dass du barfuß kochst?“, sagte Adi aus dem Türrahmen heraus. Er lehnte dort wie bestellt und nicht abgeholt, Kaffee in der Hand, Oberkörper im Flur, Füße schon halb im Wohnzimmer, als traue er sich nicht richtig in die heilige Zone der rohen Geflügelteile.

„Spürst du die Bodenhaftung?“, erwiderte ich und drückte mit den Fingern die Zitronenhälften über dem Hähnchen aus. „Das ist Mindfulness. Boden und ich, wir arbeiten zusammen.“

Er musterte meine Füße, dann das Hähnchen, dann wieder mich. „Weißt du, was dein Problem ist?“, fragte er in diesem Ton, der immer ankündigte, dass jetzt etwas kommt, was gleichzeitig albern und nicht ganz falsch ist. „Du verkaufst dich völlig unter Wert.“

Im Radio lief irgendein Ratgeber-Beitrag über Bewerbungsgespräche und Zukunft, die in PowerPoint-Folien passt. Gerade zählte eine überengagierte Stimme die wichtigsten Hard Skills auf, die man mitbringen müsse, um im Berufsleben zu bestehen. Excel, Sprachen, Teamfähigkeit, blabla. Ich schob das Hähnchen ein Stück, damit die Marinade besser in die Haut lief, und dachte, dass niemand je von mir verlangt hatte, ein ganzes Leben in Stichpunkten auf eine DIN-A4-Seite zu pressen, bis diese Stimmen im Radio auftauchten.

„Aha“, sagte ich. „Und was genau ist jetzt mein unterschätzter Marktwert?“

Adi hob den Zeigefinger, als halte er gleich einen Vortrag. „Hard Skills“, sagte er. „Die reden da immer von Hard Skills. Und weißt du, was ein echter Hard Skill ist?“
Er machte eine kleine Pause, trank einen Schluck Kaffee und grinste. „Barfuß Hähnchen braten. Das kann nicht jeder.“

Ich lachte, und während ich lachte, rutschte ein Tropfen Öl von meinem Handgelenk Richtung Ellenbogen. Ich sah ihm zu, wie er sich seinen Weg bahnte, und dachte, dass es vielleicht stimmt: Es gibt Fähigkeiten, die in keiner Bewerbung auftauchen, obwohl sie das halbe Leben zusammenhalten. Zum Beispiel, ein Hähnchen mit einer Hand festzuhalten, ohne es fallen zu lassen, während man mit der anderen den Ofen öffnet und gleichzeitig versucht, nicht auf die Knoblauchzehe zu treten, die einem vorhin vom Brett gerollt ist.

„Schreib das mal in deinen Lebenslauf“, fuhr Adi fort. „Kenntnisse: Französisch, Deutsch, Englisch – barfuß Hähnchen braten. Fortgeschritten.“
„Das ist kein Hard Skill“, sagte ich. „Das ist höchstens ein Soft Skill mit Haut.“
„Quatsch“, meinte er. „Soft Skills sind so Sachen wie nett sein und zuhören. Du hantierst hier mit heißem Fett, rohem Fleisch und nackter Haut. Wenn das kein Hard Skill ist, weiß ich auch nicht.“

Ich schob das Hähnchen in den Ofen, beugte mich vor, spürte die Hitze im Gesicht und das Ziehen in der Wade, weil ich unwillkürlich auf die Zehenspitzen ging. Hinter mir stellte Adi die Tasse ab, ich hörte das leise Porzellanklicken auf der Arbeitsplatte. Als ich mich wieder aufrichtete, stand er plötzlich näher bei mir, nah genug, dass ich seinen Atem in meinem Nacken spüren konnte.

„Außerdem“, sagte er leise, „mag ich es, wenn du barfuß durch die Küche läufst. Das sieht aus, als würdest du bleiben.“

Der Satz erwischte mich an einer Stelle, von der ich bis dahin nicht wusste, dass sie existiert. Bleiben. Als wäre das eine entscheidenede Qualifikation, die irgendwo hinter Sprachkursen und EDV-Kenntnissen in Klammern auftaucht: neigt zum Bleiben. Ich stützte mich mit einer Hand am Ofen ab, um in dieser plötzlichen Schwerkraft nicht nach hinten zu kippen.

„Das ist kein Skill“, murmelte ich. „Das ist ein Risiko.“
„Die besten Skills sind immer ein Risiko“, antwortete er. „Frag mal dein Hähnchen.“

Wir schwiegen, nur der Ofen begann leise zu rauschen, und der erste, sehr vorsichtige Bratenduft kümmerte sich darum, die Küche in etwas zu verwandeln, das man später Erinnerung nennen kann. Adi schob mit seinem Fuß meinen Pantoffel zur Seite, als wäre er ein Hindernis auf einer Bühne, die frei bleiben sollte.

„Also gut“, sagte ich schließlich. „Hard Skills: barfuß Hähnchen braten. Soft Skills: nicht weglaufen, wenn der Rauchmelder losgeht.“
Adi nickte zufrieden. „Siehst du. Und irgendwo dazwischen“, er beugte sich runter und strich mit der Hand kurz über meinen Knöchel, „steht dann noch: liebt den Mann, der ihr das eingeredet hat.“

Der Radiobeitrag war längst beim Thema „Selbstoptimierung“ angekommen, die Sprecherin erklärte irgendetwas über Ziele in Fünfjahresplänen. Ich stand mitten in dieser viel zu kleinen Küche, barfuß, mit Hähnchenfett an den Fingern, Adis Hand im Rücken und einem Gefühl im Brustkorb, das in keine Tabelle passte. Ich dachte, ganz kurz, dass ich das alles so, genau so, als Qualifikation behalten wollte: das Stehen auf kalten Fliesen, die Wärme aus dem Ofen, sein Zwinkern, wenn er „Hard Skill“ sagte, als wäre das ein Insiderwitz nur für uns.

Damals ahnte ich noch nicht, wie oft ich später an diesen Moment denken würde, wenn draußen alles nach Kontrolle und Krisenmanagement klang. Ich wusste nur, dass es gerade gut war. Und dass ich, wenn mich jemand gefragt hätte, was ich kann, nicht gelogen hätte mit: „Ach, nichts Besonderes.“

„Der Abgleich“ von Elise d‘Our

Ich möchte mich bei allen bedanken, die „Der Abgleich“ gelesen und eine Rezension geschrieben haben.

Euer Feedback – ob kurz oder ausführlicher – ist nicht selbstverständlich, und ich weiß es sehr zu schätzen, dass ihr euch die Zeit dafür nehmt.

Mir war es in diesem Buch wichtig zu zeigen, wie Bürokratie und die vermeintliche „Passion“, den eigenen Job korrekt zu machen, dazu führen können, dass andere Menschen im übertragenen Sinn „um ihr Leben gebracht“ werden – dass man ihnen Stück für Stück Leben nimmt, ohne Blut, aber mit Akten, Formularen und Entscheidungen am Schreibtisch.

Ich beobachte seit Jahren, dass in Deutschland Mobbing, moralischer Druck und ein Klima des Wegschauens oft fast zum guten Ton gehören – moralisch und ethisch jenseits von gut und böse. Genau dieses Spannungsfeld wollte ich literarisch abbilden: Menschen, die funktionieren, Systeme, die sich selbst schützen – und diejenigen, die darunter zerbrechen.

Die Rückmeldungen zeigen mir, was an dieser Darstellung bei euch ankommt, was euch wütend macht, nachdenklich oder berührt. Das motiviert mich, weiterzuschreiben und die Reihe konsequent auszubauen.

Danke, dass ihr „Der Abgleich“ eine Chance gebt.

Gewusst?

In jeder Schule oder Amt hängt stolz ein Bild des Königspaares.

Die Belgier sind stolz auf ihr Königshaus und ich finde zurecht.

Belgien: Fünf Jahre ohne Regierung – Der König als Hüter der Stabilität

Während Belgien zwischen 2010 und 2011 weltweit Schlagzeilen machte, weil es 541 Tage ohne gewählte Regierung war, spielte eine Persönlichkeit im Hintergrund eine entscheidende Rolle, um das Land zusammenzuhalten: König Albert II. In einer Zeit, in der politische Stillstände und regionale Spannungen das Land zu spalten drohten, agierte der belgische Monarch als Hüter der nationalen Einheit und Stabilität.

Der König als Vermittler

König Albert II. übernahm während der langwierigen Regierungsverhandlungen eine Schlüsselrolle. In Belgien, einer konstitutionellen Monarchie, hat der König zwar keine direkte politische Macht, doch seine vermittelnde Funktion in Krisenzeiten ist von großer Bedeutung. Albert II. zeigte während der Krise außergewöhnliche diplomatische Fähigkeiten, indem er sich zwischen die zerstrittenen politischen Lager stellte und immer wieder den Dialog förderte.

Er berief mehrere Vermittler und informelle Verhandlungsführer, die zwischen den Parteien vermittelten und versuchte, einen Weg aus der politischen Blockade zu finden. Indem er regelmäßig Konsultationen mit den wichtigsten politischen Akteuren führte, trug der König entscheidend dazu bei, den Verhandlungsprozess am Laufen zu halten. Ohne seine unermüdliche Intervention hätte das Land in dieser politisch explosiven Phase möglicherweise noch größere Instabilität erlebt.

Symbol der Einheit

Eine der herausragendsten Leistungen des Königs war seine Fähigkeit, in einer Zeit tiefer Spaltung das Symbol der nationalen Einheit zu verkörpern. Belgien ist durch die Spaltung zwischen den Flamen und den Wallonen historisch und kulturell zutiefst geteilt. Während die politischen Parteien kaum auf einen gemeinsamen Nenner kamen, stand Albert II. als eine der wenigen Personen, die von beiden Seiten respektiert wurden.

Durch seine öffentliche Präsenz und seine regelmäßigen Ansprachen an die Nation rief der König zur Ruhe und Zusammenarbeit auf. Seine Botschaften waren von Besonnenheit und einem tiefen Verantwortungsbewusstsein geprägt, was dazu beitrug, die Bürger zu beruhigen und das Vertrauen in die staatlichen Institutionen zu wahren. In einer Zeit, in der viele Belgier den Glauben an die politische Führung verloren hatten, gab der König dem Land einen Anker der Stabilität.

Hüter der Demokratie

Neben seiner Rolle als Vermittler und Symbol der Einheit zeigte König Albert II. auch ein tiefes Engagement für die demokratischen Grundsätze Belgiens. Er stellte sicher, dass die Übergangsregierung weiterhin funktionsfähig blieb und die Verfassung respektiert wurde. Albert II. verhinderte, dass der politische Stillstand zu einer ernsthaften Verfassungskrise führte, und unterstützte alle Bemühungen, um eine langfristige Lösung zu finden.

Als schließlich 2011 die neue Regierung gebildet wurde, war es auch dem geduldigen und diplomatischen Einsatz des Königs zu verdanken, dass Belgien diesen politischen Sturm überstand. Seine ruhige und überlegte Herangehensweise, gepaart mit seinem Engagement für die nationale Einheit, zeigte, wie wichtig die Rolle eines konstitutionellen Monarchen in Krisenzeiten sein kann.

König Albert II. wird in die Geschichte Belgiens als der Monarch eingehen, der das Land durch eine der schwersten politischen Krisen seiner modernen Geschichte geführt hat. Obwohl er keine direkte politische Macht hatte, bewies er eindrucksvoll, dass ein König in einer konstitutionellen Monarchie mehr sein kann als nur ein zeremonielles Staatsoberhaupt. Er war das Gesicht der Einheit und der Stabilität, während die politische Landschaft des Landes auseinanderzubrechen drohte. Die herausragende Leistung des Königs, Belgien während dieser Krise zusammenzuhalten, bleibt ein leuchtendes Beispiel für die Bedeutung der Monarchie in einer modernen Demokratie.

Sünde als Käsekuchen

Sünde als Käsekuchen

Meine Kinder lieben Käsekuchen, und ich auch, wirklich sehr.

Nun habe ich das Rezept verbessert und abgewandelt. So dass es genau meinen Vorstellungen entspricht.

Man kann zwei Dosen Mandarinen auf den Teig legen vor dem backen, also die Mandarinen abgetropft versteht sich ( für alle Backanfänger: Dose öffnen, Sieb darunter, abgießen. den hoffentlich eigenen Saft eventuell auffangen für Limonade!) , aber ich finde, so ist er auch prima. Weniger süß und sehr lecker….

Zutaten :

Bitte eine Recht große Springform nehmen, also nicht Mini und Midi, denn er ist luftig und sinkt nicht so schnell ab.

125g Butter

225g Zucker

2 Pk Vanillezucker

Schale und Saft einer Zitrone

6 Eigelb und die

6 Eiweiß ( also bitte trennen und Eischnee mit etwas Salz sehr steif schlagen)

2 TL Backpulver (mit Safran)

2 Tüten Puddingpulver Bourbon- Vanille

400g Schmand

750g Quark

Butter, Zucker und Zitronenschale sehr schaumig rühren, die eigelinsvhbund nach dazu.

Puddingpulver und Backpulver dazu. Rühren!

Dann den Schmand und zum Schluss der Quark.

Als letzten Schritt, das Eiweiß darunter heben. Ich benutze dafür einen dänischen Schneebesen, der ist optimal dafür.

160 Grad für 1 Stunde backen. Nach 45 Minuten abdecken und im Ofen auskühlen lassen.

Perfekt.

Mitohnesahnes Schmand – Käsekuchen

Mitohnesahnes Schmand – Käsekuchen

Zuerst die Bemerkung, er ist ohne Boden, ich weiss nämlich mittlerweile dass man das besser vorher sagt, bevor es zu Missverständnissen kommt…   Oder großen Augen am Kaffeetisch. Glutenfrei ist er auch. Aber voller Geschmack und abgesehen vom Puddingpulver ohne Tricks und Fakes.

Ich nenne es Grundrezept, denn man könnte auch 2 angetropfte Mandarinendosen oder ein angetropftes Glas Kirschen zum Schluss auf den Teig geben. Aber ich liebe ihn nackt, ohne Boden und einfach nur den Käsegeschmack dominierend.

Mitohnemehl ist er auch…wie gesagt.

Man nehme:

125 g Margarine,

150 g feiner Zucker,

1 Tüte Zitronenzeste oder Bio Zitronenabrieb,

2 El Zitronensaft

4 Eier

2 PK Vanillinzucker

2 Päckchen Vanillepudding Bourbon

2 TL Backpulver (mit Safran ist schöner)

400 g Schmand

750 g Magerquark

1 Prise Salz

Die Zucker- Fett-  Geschichte kennt jeder. Also erst Fett schaumig und dann Zucker, die raumtemperierten Eier usw…. dazurühren.

Übrigens Eier gehören erst nach Ablaufdatum in den Kühlschrank, deswegen raumtemperiert. Vorher werden sie da eher schlecht. Glaubt mir, ich hatte jahrelang Hühner. Eier und Tomaten…. bloß nicht in den Frigo…

Another Eifel-Crime?

Another Eifel-Crime?

Eifelherz von Rudolf Jagusch…

…oder das, was eigentlich eine Buchempfehlung werden sollte, mich aber dann die liebreizende Seite der nördlichen Eifel finden ließ.

Mit Spannung habe ich auf dieses Buch gewartet. Ein Buch mit Widmung, vom Autor selbst, per Post, ich fühlte mich sehr geehrt.

Nachdem ich alle anderen „Eifelkrimis“ verschlungen hatte, war ich mehr als gespannt, auf die Reihe von Rudolf Jagusch.

Wahrscheinlich mag der Autor, keine Vergleiche, zu Jacques Berndorf, der Vater aller Eifelkrimis, denn er hat sie sicher schon x-fach gehört, ich mache es trotzdem, er ist eben verdammt nah am Original.

Es sind mehr Protagonisten in seinen Büchern, es ist etwas lebhafter und abwechslungsreicher und nicht so eigenbrötlerisch, wie bei Berndorf. Ja, ich sage einfach es machte mir mehr Spaß, diese Bücher zu lesen, denn sie sind aktueller und nicht ganz so dunkel und düster skizziert, wie bei dem 2022 verstorbenen Michael Preute, alias Jacques Berndorf teilweise erscheinen.

Die Eifeler, oder umgangssprachlich „Eifler“, sind ein „kriminelles, gemeines Bergvolk“, was allgemein als „eifersüchtig, geizig und verschlossen“ gilt. Das ist die weit verbreitete Meinung der „Städter“, wie wir sie in der Eifel nennen und so steht es immerhin auch im Duden. Also liefern sie genug Stoff um hunderte von Krimis zu schreiben.

Aber so sind eben nicht alle Eifeler und auch nicht überall.

Die Figuren

des Krimis bestechen durch ihre persönliche Geschichte, die meine Neugier weckte. Wir sind schließlich alle Serien Streame verwöhnt, oder? Wie wird es dem Kommissar Hotte Fischbach weiterhin ergehen, wie entscheidet sich sein Kollege Jan Welscher? Ein Spagat zwischen Amerika und der Eifel?

Die Handlung,

eine wahnwitzige Verfolgung eines „Eifelvampirs“, der einer Jungen Frau scheinbar das Blut aussaugte. Ein großes, modernes Unternehmen, das vollkommen Eifel-üblich versteckt, seine kriminellen Machenschaften betreibt und zwischendurch immer wieder das reizende Roadtrip- Team der Kriminalbeamten. Wirklich lesenswert . Was also eigentlich eine Buchempfehlung sein wollte, ist eine liebevolle Empfehlung eines, leider nicht sichtbaren Tatort-Teams, statt in der ARD, als Buch aus der Eifel. Sehr gelungen.

Die Fantasie

angeregt durch Jaguschs klare Beschreibungen und Sprache, macht auch hier, wie schon im ersten seiner Bücher, alles nicht Sichtbare, wett.

Die nördliche Eifel,

als Schauplatz diverser Verbrechen wird auch in seinem 5. Teil „Eifelherz“, sehr gut beschrieben. Die Region, Euskirchen, Marmagen, bis hin zum malerischen Burgnest Kronenburg, ist die Gegend exakt und anschaulich beschrieben. Es macht Spaß in die sonnige, kriminelle Eifel von Jaguschs Büchern einzutauchen.

Am Ende dieses Buches bin ich übrigens dann nach Kronenburg gefahren, der Burgbering ist mir persönlich wirklich nicht unbekannt. Die Ruine der Kronenburg liegt wie eine Liebkosung über dem Städtchen. Ein Kuss über weißen Häuschen und einem Schlosshotel. Märchenhaft und herrlich. Ich verbrachte einen wunderschönen Nachmittag dort, bin mit dem Auto und Schmetterlingen im Gepäck etwas durch die Kulisse nach Marmagen gefahren, dann weiter bis schließlich zur alten Tuchfabrik nach Euskirchen. Ein Eiflersonnentag, sozusagen.

Etwas Spurensuche gehört schließlich zu einem guten Eifelkrimi zwingend dazu und macht das Lesen des nächsten Buches doppelt so spannend und interessant.

Rudolf Jagusch,

Eifelbaron 2011

Eifelheiler 2012

Eifelteufel 2013

Eifelmonster 2016

Eifelherz 2021

Eifelwolf 2022

 

 

 

 

Fortsetzung folgt…

 

 

Eifelherz

Ich bin gerade sehr aufgeregt, habe einen Krimi (auf Instagram- Gewinnspiel) gewonnen… „Eifelherz“ von Rudolf Jagusch. Ich hatte seine Seite durch Zufall entdeckt und war ziemlich positiv über das Hörbuch “ Eifelbaron“ überrascht. Vor Jahren, ich glaube es war 2011, hatte ich einen Blog, zu blog.de Zeiten, der hieß Eifelwahn… Damals kommentierte oft ein „Schreiberling“, wie er sich nannte. Ob er das war ? Seit dieser Zeit nutze ich diese Eifel- Wortzusammensetzungen eigentlich immer praktisch zu taggen für Fotos bei Instagram. Oder auch hier, auf WordPress. Eifel funktioniert immer. Sein Stil erinnert mich etwas an Jacques Berndorf, der hier in der Region ja ‚der‘ gefeierte Eifel-Krimi – König war und Hillesheim zu einer Krimi- Metropole verhalf. Leider verstorben, aber immer noch präsent in seiner Wahlheimat Eifel . Es gibt Wandertouren, Tatort- Besichtigungen, ein Krimi – Museum, ein Krimi Hotel, ein Krimi Café, und jede Menge sehenswerte Dinge und Events, vor allem im Sommer, für die Urlauber und zahlreichen Tagesausflügler. Herr Jagusch ist somit richtiger Segen für die Eifel- Krimi- Sparte, kann er doch das Erbe von Berndorf pflegen und fortsetzen. Ich freue mich jedenfalls auf sein Werk, werde es hier vorstellen und sowieso für ihn die Werbetrommel rühren, den echte Eifler Lokalpatrioten tuen sowas .

Das Brot

„Schatz, das Ei fehlt!“ sie schaute verdutzt. Das Brot krümelte und er grinste in sich hinein…spitzte die Lippen und sah sie über seine Brille kurz an. „Das Ei, am Brot, das hält das Mehl zusammen. Bindung. Das Ei macht Bindung!“ Er zuckte kurz mit den Augenbrauen und schmatzte künstlich, sichtlich amüsiert über ihr verblüfftes Gesicht.

„Ich dachte, Du kannst nicht kochen und backen?!“

„Nein, kann ich auch nicht. Aber das weiss ich. Zufällig. Zufällig weiss ich nur das . Du musst da Ei dran tun. ..aber es tut schmecken! “

Hier ist nun das Rezept. Weizenbrot mit Ei :

500g Mehl, Dinkel oder Weizen

80g Hefe oder 2 Beutel Trockenhefe

300 ml lauwarmes Wasser

3 El Pflanzenöl.

100g Haferflocken

2 Eier, 1 TL Salz

1 Prise Zucker um die Hefe anzusetzen.

Außerdem sollte man ein Gärkörbchen besitzen. Das erleichtert das Brotbacken.

Erst die Hefe mit etwas Zucker und warmen Wasser kurz ziehen lassen. Das Mehl mit dem Salz mischen und unterrühren. Haferflocken, das Öl und die Eier hinzu kneten. Erst im Knettopf 30 Minuten gehen lassen und dann im Gärkörbchen nochmals 30 Minuten gehen lassen. Auf ein Blech mit Backpapier setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad, 1 Stunde backen. Vorsicht, Brot mehlen vorher. Farbe beim Backen beachten. Wasser unten in einer ofenfesten Schale hineinstellen.

Musik gibt’s auch dazu…. Lächel….
Das gleiche Rezept, aber mit Schwarzkümmel bestreut

Brot mitohne Mehl

Da ich immer weniger Mehl vertrage, habe ich mir Alternativen gesucht.

Haferflocken z.Bsp.

Für dieses Brot benötigen wir, laut meinem Rezept:

250g zarte Haferflocken

250g körnige Haferflocken (oder allgemein Dinkelflocken)

500g Naturjoghurt oder für die Variante Low carb, Quark ….. dann aber noch zwei Esslöffel Milch, da der Teig sonst zu fest wird.

2 Eier und etwas Margarine um die Form einzufetten

2 Päckchen Backpulver

Einen halben Teelöffel Salz.

Wahlweise Kümmel, Brotgewürz, Anis oder was Euch so schmeckt.

Die „nassen Zutaten“ mit dem Backpulver und den Gewürzen verrühren und dann die Flocken hinzu . Bis sich ein gut klebriger Leib formen lässt. In die Backform und 1 Stunde bei 175 Grad Ober- und Unterhitze backen. Dann noch 10 Minuten mit einer zweiten Backform oder Glasform abdecken und weiterbacken.

Das Brot ist nach 70 min fertig, wenn es leicht braun ist.

Ich habe sogar statt Backpulver 2 TL Natron genommen, da der Joghurt mit seiner Säure, das Backpulver in Verbindung mit dem Natron ersetzt.

Extratipp: selbstgemachten Kefir (günstig und selbst gemacht) statt Quark oder Joghurt, und dann etwas schwarzen Kümmel oben drauf…..

Leider waren die Kids schnellere, als ich mit dem Foto

Gericht ohne Fleisch

Okay es ist wirklich kein optisches Highlight, aber es schmeckt sehr prima.

Entweder aus Pasta, oder so. Ohne Kohlenhydrate.

Fest- Auberginen- Zucchini- „Brei“

Mir fällt keine Bezeichnung ein. Außer das es lecker ist.

Man nehme:

1 Zwiebel

1 Aubergine gewürfelt

1 Zicchini gewürfelt

1 Hälfte einer Packung Feta

1 halben Becher Schmand

3 Knoblauch Zehen

Olivenöl zum anbraten des Gemüses, Salz und Pfeffer.

Im Fett das Gemüse anbraten, bis es „schlotzig“ ist. Knoblauch und Schmand unterrühren.

Dann Feta dazu und schmelzen lassen. Alles gut rühren und dann über die Nudeln, Kartoffeln oder so. Oder kalt werden lassen….

Guten Appetit!

So! Schluss damit

Ich liege flach. Die Chemo hat mich zu ersten Mal so umgehauen, dass ich im Bett bleibe.

Schreiben und denken klappt aber noch. Man muss sagen leider, denn der Kopf ist da, der Körper spinnt. Das ist mitunter sehr anstrengend und macht mürbe. Depressiv und einfach fertig.

In den letzten Tagen ist mir aufgefallen wie viel unnützes Zeug wir als Familie besitzen, gezwungenermaßen kaufen und konsumieren. Nennen wir es Langeweile oder Depression, aber ich habe beschlossen aufzuhören.

(Aber Achtung: Ich habe sofort Zeit, viel Zeit und übe Geduld!)

Aufzuhören meinen Kindern ein normales Leben vorzuleben, ohne Rücksicht auf Natur und Umwelt. Nichts ist normal und nicht von Dauer. Leider.

Ich bin auch faul- aber ich bin verantwortlich für die Zukunft meiner Kinder. Das die Motivation!!!

Die Langeweile macht mich wohl grüner- oder verantwortungsbewusst, keine Ahnung. Aber schaden wird es sicher nicht.

Es ist im Moment ein heißes Thema. Vom Elektro- Auto, bis Plastiktütenwahn. Ich gehöre nicht zu den Kaffee- to Go – Becher- Tanten, da ich erstens meinen Kaffee immer an Ort und Stelle aus Tassen trinke und zweitens, für tatsächliche Kaffee- Notfall- Situationen einen Kaffee to Go Becher aus Material besitze, was Jahre hält, schon Jahre alt ist und garantiert nicht stylisch und besonders Hipp ist.

Also habe ich folgendes beschlossen, um Geldbeutel (das an erster Stelle!) und Umwelt zu schonen.

Plastik nur in Notfällen als Verpackung von Lebensmitteln zu akzeptieren.

Das heißt. Lose mit Baumwoll-Netz kaufen.

Also Gemüse sowieso, Brot in Papier statt Tüte (dann ist eben selbst schneiden angesagt), Nudeln stelle ich mittlerweile selbst her und verpacke sie in Papiertüten für Freunde, nach dem Trocknen oder bevorrate sie in Dosen für uns selbst. Tupperdosen sind vorhanden, die nicht zu nutzen wäre auch Schwachsinn.

Dann Hygiene- Artikel… nach dem letzten Bericht, den ich gelesen habe ist sind Dove und Axe- Duschgelen krebserregende Stoffe. Na toll.

Also die unzähligen Flaschen, Dosen und Folien und Tuben verschwinden ab demnächst. Ich benutze sowieso nicht immer die gleiche Creme, das gleiche Make-up und die gleiche Duschhygiene- Artikel. Bis auf die italienische Seife, die ich seit Jahren kaufe, aber aufgrund diverser Zwerge in meinem Badezimmer, nur in Ausnahmefällen wirklich nutze.

Ich stelle um. Nach und nach wird es feste Seife für alle und jeden geben. Mache ich selbst und spare so auf Dauer. Haarseife ist einfach herzustellen und für Kinder sowieso ratsamer. Die Inhaltsstoffe werden von mir bestimmt, die Seifen von mir gemacht. Vor Jahren hatte ich damit begonnen, aber auf Grund mangelnder Zeit das Seifensieden eingestellt. Eine gute Gelegenheit es wieder auszupacken.

Beim kaufen werde ich mich auch umstellen. Weniger, bessere Qualität und wirklich das Notwendige. Speisepläne für die ganze Woche machen, spart Zeit, Geld und man ist organisiert. Früher auch schon gemacht und es eigentlich für gut befunden. Eingestellt habe ich es, weil mein Göttergatte als Gemüse- Obst und Käseverweigerer leider immer einen Strich durch mein Gewissen und Rücksichts- Blabla macht. Leider muss ich wegen meiner Gesundheit und um krebsfrei zu bleiben, meine Ernährung so gestalten, wie ich es vor ihm immer getan habe und es mir gut tut.

Sorry Schatz- ich liebe mein Leben mehr, als ich deine Liebe zum Schnitzel und Pommes akzeptiere.

Dritter Punkt, siehe oben, ich werde egoistisch!

Vierter Punkt, ich akzeptiere nur noch Dinge, die keine und auch wirklich keine Alternative zulassen. Also das Essen, die Verpackungen und den Konsum betreffend. Hundefutter im Laden auszupacken und umzufüllen ist doof. Auf teures Hundefutter im Internet umzusteigen ist nicht nachhaltig. Da spart man vielleicht die Plastiktüte und bekommt es im Papier, aber der co2 Ausstoss ist überflüssig bei der online Bestellung. Generell ! Generell Blödsinn. Lokal kaufen, kleine Läden unterstützen!

Toilettenpapier gibt es übrigens auch nicht in Tüten. Vielleicht schon, aber nicht in Luxemburg und nicht in Deutschland in meiner Nähe. Marktlücke Leute!

Für die Zukunft und meinen Plan, ist es in dem sowieso besser, in Luxemburg einzukaufen. Denn aus irgendeinem Grund nehmen die Leute aus dem Nachbarland einige Dinge lockerer als wir Deutschen es tun. Die verpacken weniger. Hygiene ? Man geht dort, wie bei uns vor zwanzig Jahren davon aus, dass der Salat gewaschen wird, vor dem Essen. Die Deutschen neuerdings nicht! Vielleicht wollen die den Salat auch schützen, vor Bakterien aus den dunklen Teilen der Welt. Vor asylsuchenden Viren vielleicht. Man weiß es nicht, man munkelt nur… An der Blödheit der deutschen kann der Wahn, alles doppelt und dreifach zu verpacken wohl nicht liegen. Tomaten, Trauben, Bananen gab es jahrelang auch lose! Faulheit fällt auch weg, sie müssen es ja doppelt auspacken.‘

Tja. Wohl dem, der Dank eines Wochenmarktes, eines Bioladens oder dem nahen Ausland dem deutschen Müllwahn entfliehen kann.

Ab morgen geht es los. Nudeln tue ich schon, das Badezimmer kommt nach und nach dran. Aussortieren, aufbrauchen, Alternative herstellen. Das ist der Plan.

Ein Kobold- Auto, wie ich es dank Frau Bärbruck nenne, möchte ich nie besitzen. Es ist unnötig, nicht nachhaltig in der Herstellung und außerdem gibt es als Familienauto auch durchaus bezahlbare, alte Autos mitohne Benzin und alternativ, einem zusätzlichem Gastank. Vor zwanzig Jahren genauso angesagt, wie die damaligen Salatölmotoren.

Es geht los- treten wir der Langeweile und der Depression in den Arsch!

Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Pastaia

Das heißt soviel, wie Nudelmacherin. Früher bzw. Immer noch ein Beruf in Italien.

Der Koch hat mich auf die Idee gebracht… es macht Spaß.

Heute gab es Nudeln mit Hanf. Keine Sorge, es ist essbarer, THC freier Hanf.

Diese sind schon gekocht, man kann frische Nudeln aber prima trocknen und einfrieren. … hmmmmmmmm

Leuchten oder Omelett

Eigentlich wollte ich über Spahn, Kramp- Karrenbauer, usw… schreiben. Wird allerdings nicht interessieren. Die Leuchten unseres Landes überstrahlen nun …. uns, das Land…. ach was sag‘ ich: ganz Europa!

Schlimm, ich habe jedenfalls selten so gelacht. Selten allerdings auch soviel Respekt empfunden. Respekt vor der Dummheit!

Ok, meine Meinung. Aber es tut schon irgendwie weh. Wenn ich solche Angestellten hätte, würde ich nicht nur zittern, ich würde explodieren. Da kann ich Mutti nicht verstehen.

Im Moment erinnert sie mich an einen Papst. Gruselig irgendwie.

Auf diesem Schreck nun das Omelett.

Es sind mehr Portionen, also nicht glauben, ich esse das alleine….

250 Gramm Pfifferlinge oder weniger, geputzt

100 Gramm Räucherlachs

4 Eier

Etwas Milch – mit den Eiern verquirlen

Salz

Eine große Pfanne

Butter

Butter in die Pfanne, Pilze anbraten. Eier daraufgießen und mit den Lachsstücken belegen. Warten bis es fest ist und dann erst wenden…. sonst Rührei. Auch wenn es für angehende Verteidigungsministerinnen, Superheldinnen und Muttis sicher schwer ist…..abwarten, meine ich.

Hilft gegen Depressionen und klärt Identitätskrisen.

Genugtuung

Achtung, das Leben ist ein Bumerang.

Hatten wir schon. Diesmal werfe ich.

Ich hatte vor ein paar Jahren Ärger mit dem Jugendamt. Es ist klar, in der Eifel lebt man von Pflegekindern, sozialen Einrichtungen, Psychologen, Gutachter gibt es hier massenhaft. Ein Mitarbeiter des Amtes ging ja bekanntlich wegen Betrug, Hinterziehung und sowas, sehr zeitnah danach in den Bau. Angeblich war er allein und hat allein 1,8 Millionen beiseite geschoben. Ok …. Glauben ist nicht wissen!

Mitarbeiter und einzelne Personen wurden trotzdem verschoben wie im Schachspiel…Ahhh und gebrannt hat es auch – leise und heimlich, bei einer Gutachterin…

Suspekt ist nun wieder, was ich gerade erlebe. Eine gute Freundin von mir, hat sich von ihrem Mann getrennt und der dreht nun durch.

Problem ist: Da ist schon ein anderer Mann. Unschön, aber notwendig und absolut nachvollziehbar, in meinen Augen. Herrje- das Leben läuft nicht perfekt.

Vielleicht zu schnell, aber manchmal ist es so gut.

Nun wird der Noch- Ehemann übel, er macht Terror, hat keine Arbeit zur Zeit (passt gerade gut ) und bekam aufgrund einer dicken Lüge vor Gericht, vorläufig – vorübergehend beide Kinder zugesprochen.

Meine Freundin hat eine Autoimmunerkrankung, die sie zwar nicht beeinflusst im Moment, aber auf dem Papier steht.

Das Jugendamt weiß, dass der Vater nicht sonderlich, (nun ja, wie drücke ich das geschickt aus?) helle und vorausschauend ist. Steht deswegen offiziell hinter der Mutter. Ansonsten würde es auffällig werden, oder?

Der Richter? Hmmmm… er scheint ja sehr kindererfahren und belesen zu dem Thema zu sein, denn er hört gut auf Rechtsanwälte.

Er gibt also ein 20 Monate altes Kleinkind (gerade abgestillt) und einen 7 jährigen Jungen lieber dem fürsorglichen Vater, der seinem Sohn auch extra schon ein BMX Rad versprochen hat. Falls er sich an einige erfundene Boshaftigkeiten seiner Mutter nicht mehr erinnert. Damit das Problem erstmal vertagt ist.

Wer reibt sich da in ein paar Tagen eigentlich die Hände? Ein Heim? Eine Pflegefamilie?

Unsere Eifel liegt statistisch gesehen sehr weit oben im Kindesentzug . Für meinen Geschmack zu weit oben. Pflegeeltern sind hier ein Unternehmen mit neuem Haus, dicken Autos und strenger Hand. Leider durch die Bank. Skandale und Vorfälle an der Tagesordnung. „Wer kennt wen“ braucht man hier nicht. Hier kennt jeder, jeden und nur wenn man Glück hat, weiß keiner die Farbe der Unterhose des anderen. Obwohl das auch nicht sicher ist.

Ich treffe hier wahnsinnig nette Leute. Wahnsinnig schlaue und umsichtige Leute. Leute mit feiner Bildung, wo ich mich dann zwangsläufig frage: „Was haben die verbrochen, um hier zu landen???“ Guuut, ich bin ja auch hier – aber meine Gründe haben sechs Beine und für Kinder tut man ja alles. Meistens war es Liebe und man blieb dann einfach, weil die Landschaft so toll ist………oder so.

Leider gibt es auch die krassen Gegenteile. Leute, die Dir für 100 Euro ein Messer in den Rücken stechen würden. Das ist unglaublich. Und die kommen nicht aus anderen Ländern, sondern besitzen dicke Höfe, große Autos und zwei Frauen, was hier oft Standard ist. Tja- ein kleines gemeines Bergvolk, so steht es im Duden …

Gott sei Dank kenne ich diese Leute nicht näher und will es auch nicht. Das sind Eingeborene, die fahren lieber 40 Kilometer zum einkaufen, statt grenznah ins Nachbarland. Nicht wegen Geld, die Preise sind gleich- neeeee! Da kennt man sich ja nicht. Wer würde dann das Auto, oder die schmucke Frau bewundern, wenn ein Luxemburger mit noch schönerem Auto und Frau daneben parkt, bei Aldi auf dem Parkplatz?

Daran muss man sich hier gewöhnen. An das Sein. An das Anders- Sein !

Aber woran ich mich nicht gewöhne ist der Handel mit Kindern. Nie!

Aus herbeigezogenen, da kann man auch nicht sagen, dass es handfeste Gründe sind, so eine Aktion zu betreiben. Weil sich einige genervt fühlen? Einen Pluspunkt in ihrer Akte brauchen, oder überhaupt mal einen Punkt? Umschläge mit Bargeld?

Oder muss die Maschinerie dahinter wieder versorgt werden? Zuviel Gutachter, zuviele Praxen, oder soziale Einrichtungen in kinderlosen Dörfern ….

Irgendwo in Deutschland vergewaltigen Kinder andere Kinder und der Staat guckt blöd. Hier hat angeblich eine Mutter ihr Kind geschlagen, in Wirklichkeit ist er beim kippeln am Tisch rückwärts vom Stuhl gekippt. Damals hat der Notarzt die Platzwunde versorgt, im Krankenhaus protokolliert und es war wochenlang immer die gleiche Geschichte. In der Schule, bei Freunden. Bis zu der Sache mit dem Fahrrad. Da war es plötzlich die Mama, statt der Stuhl… Schwer nachvollziehbar. Vor allem scheinbar für einen Richter.