Pochierte Eier mit Qinoa

Wir brauchen 

3 Eier, Essig (2Esslöffel)

Frühlingszwiebeln

Quinoa, gewaschen und in Brühe gekocht.

Den Quinoa in etwas Ölivenöl erwärmen, oder knusprig braten und dann mit den geschnittenen Frühlingszwiebeln mischen. 

Wasser mit Essig kochen lassen und durch das Rühren einen Strudel im Topf erzeugen. Eier in einer Tasse aufschlagen und nacheinander in den „Strudel“ geben. 

Nach 6-8 Minuten mit einer Schaumkelle entnehmen. 

Anrichten auf den Quinoa, fertig! 

Kohlenhydrate 

Auf Kohlenhydrate zu verzichten ist nicht einfach. Ich muss es aus gesundheitlichen Gründen versuchen, Kohlenhydrate und Zuckerarten sehr stark zu reduzieren, oder im Moment ganz wegzulassen. 

Ich habe für mich diesen Weg gewählt, und OP und Therapien somit erstmal verschoben. Ganzheitliche Behandlung ist mir wichtig und da ich aus verschiedensten Gründen auf die „radikale Therapie“ verzichte, ist es ein Anfang. Psychische Stabilität habe ich wieder erreicht, jetzt fehlt einfach Ruhe und eine gute Ernährung. Ich gebe Stress und Ärger zu 90% die Schuld an meiner Krankheit, nach dieser Erkenntnis kann man eigentlich nur noch nach vorne sehen und einfach abprallen lassen oder spiegeln. Es hilft. Man ist nicht unterlegen, wenn man einfach nicht mehr kämpft, sondern nur schlauer! 
Fangen wir also an. Mein erster Tipp ist diese Website:

https://perfektesgewicht.de/lebensmittel-ohne-kohlenhydrate

Es handelt sich zwar um eine fast klassische Diät -Website, aber Diät und bewusste Ernährung hängen bekanntlich zusammen.

In den nächsten Wochen wird es immer mal wieder Rezepte und Tipps für eine „Kohlenhydratarme Ernährung“ geben. 

Habt Spaß- natürlich auch am Essen! 

Zimtschnecken

Bevor man anfängt, sollten alle Zutaten Raumtemperatur haben.
500 ml Milch

50 g Hefe , (frisch)

1 Ei(er)

2 TL Salz

60 g Zucker

250 g Margarine oder Butter

1 EL Kardamom

900 g Mehl (Weizenmehl)

Für die Füllung:

150 g Zucker

1,5 TL Zimt

150 g Margarine , evtl. bis 250 g

Zum Bestreichen:

1 Ei(er)

Zum Verzieren:

Mandel(n) , (Späne) und oder Hagelzucker
Die Hefe in Stückchen in eine Schüssel geben und mit lauwarmer Milch übergießen. Ei, Zucker, Salz, Kardamom, ein Teil Mehl und weiche Margarine/flüssige dazugeben, danach den Rest des Mehles.

Den Teig gut durchkneten und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Den gegangenen Teig noch mal gut verkneten. Auf diese Weise entfernt man die Gasblasen, und das Gebäck kann schön gleichmäßig aufgehen. 

Den Teig zu einer ca. 1 cm dicken, rechteckigen Platte ausrollen. Diese mit weicher Margarine bestreichen. Zucker und Zimt darüber streuen. Die Teigplatte zu einer Rolle formen, aus der man schräg dreieckige Stücke herausschneidet. Mit dem Messergriff oder dem Finger das obere Teil (die schmalste Stelle) herunterdrücken. Das Gebäck gehen lassen. Im Zimmer darf kein Durchzug sein. Die aufgegangenen Zimtschnecken mit geschlagenem Ei bestreichen und mit Mandelsplittern und oder Hagelzucker bestreuen. 

Bei 250 °C ca. 15 – 20 Min backen. Man kann den „Inhalt“ auch variieren, nehme auch mal Honig, Nutella oder einfach nur mit Butter und Zucker. Manche mögen einfach alles ohne, dann kann man auch „Brötchen“ formen oder auch Hefezöpfe.

Ich habe ihn in Rosenformen gebacken

Hamburger

Da ich es eigentlich nicht mehr essen kann, es aber trotzdem tue, genieße ich es! 

Es gab Hamburger mit frischem Rindfleisch, Gurken, Zwiebeln, Salat und Pilze. Söhnchen: „…..lecker Mama! Wer hat den Salat gemacht?“ Ich : „Ich hab ihn gewaschen und zubereitet.“ Das Wort ‚zubereitet ‚ überfordert wohl meinen Liebling. Er:“ … und wer hat den Salat gemacht?“ Ich:“Der liebe Gott hat ihn gemacht, er hat ihn wachsen lassen! “ Söhnchen: “ Ist Gott dann extra hier runter gekommen, um den Salat zu kochen???“

Yummy -Honey- Steak

2 Rindersteak ca: 400 g  in große Würfel schneiden… (Größe: wie sehr großer Gulasch)

Wir brauchen für die Marinade :

Vier Esslöffel Balsamico- Essig, 1Teelöffel geriebener, ein großer Esslöffel Honig, frischer Ingwer, eine zerkleinerte und gequetschte Knobizehe, Esslöffel Olivenöl, Haselnussgrosse Menge Senf, frisch gemahlener Pfeffer (zum Schluss, nach dem braten, darüber)

Die Zutaten alle vermengen, in einen Gefrierbeutel, den gut schließen und 2-4 Stunden in den Kühlschrank, zum marinieren.

Marinade abgießen und kurz aufkochen, als Dipp……hmmmmmmmm

In Butterschmalz wird das Fleisch kurz angebraten …….

Wintergemüse- glasierter Weißkohl 

Weißkohl ist sehr regional… ein wichtiger Vitamin C- Spender im Winter. Wir haben es zur Martinsgans entdeckt, in einer leckeren geschmorten Version.

  • Man braucht ca. 1 gute Stunde Zeit am Herd 
  • 150 g Butter
  • 500 ml Brühe
  • 200 g Baconstreifen
  • 3 El Zucker und 3El Essig
  • Prise Salz 

In einer hohen Pfanne wird der grob geschnittene Weißkohl mit Butter und Zucker zunächst angedünstet. Bis die Butter mit dem Zucker karamellisiert. Mit etwas Brühe ablöschen und immer etwas zum schmoren nachgießen. Nach 40 min den Speck dazu und das ganze Wasser verdunsten lassen. Gut rühren, damit der Kohl nicht zu dunkel und bitter wird. Mit Salz und Essig am Ende abschmecken. Nach einer guten Stunde- oder etwas mehr, ist der Kohl schön weich…..  

Guten Appetit 

One pot cooking 

Nachdem die „Frisstöse“ ( wie Söhnchen die Friteuse nennt..) etwas arbeitslos ist, weil Töchterlein in der Schule erzählt bekommen hat, dass frittierte Sachen vollkommen ungesund sind….haben wir unsere Küchengeräte neu entdeckt und auf Vordermann gebracht. Den Reiskocher neu erfunden und leckere Versuche gemacht. 

Einer davon gab es vorhin und was soll ich sagen…. besser geht es nicht!

Es wird ein Reiskocher benötigt, mit normaler Füllmenge (meistens 3-4 Liter)

Zutaten 

2 Hähnchenbrüste (ohne Haut und Knochen), das wir in dem  Saft einer Zitrone mit zwei Knoblauchzehen, drei Esslöffel Sojasauce, einem kleinen zerdrückten Zuckerwürfel- grossem Stück Ingwer und einem Esslöffel Olivenöl kurz marinieren.

6-7Kartoffel (mittlere Größe)

1 Zwiebel

Möhren in Stücke 1 kleine Stange Lauch, in Ringe

3-4 Esslöffel Wasser 

Das Fleisch kommt mit der Marinade zuerst in den Topf, dann die restlichen Zutaten, entweder gemischt, oder etwas sortiert gelegt, obendrauf. 

Dann etwa 45 Minuten im Reiskocher kochen….

Oder als Slow-Cooking : 2 h, dann erst kurz auf „Reis kochen  “ , dann runterschalten auf „Warmhalten „. Die Temperatur liegt dann bei ca. 80Grad. Das ganze braucht so lange, bis die Kartoffeln weich sind. 

Sieht so aus:


Guten Appetit!

Tomaten und so

Mein Liebster ist einfach (da fehlen mir die Worte)… hat lange blonde Haare, starke Arme und….Rock’n’Roll Baby……., liebt mich, meine Kinder und meine Autos und sorgt sich immer um unser Wohlergehen und wir uns um das Seine. Aber er isst nicht Alles! Wir sind Allesfresser, was die Kinder und ich nicht kennen wir mindestens probiert. Käse, Tomaten und überall wo Tomaten drinn sind (da gehört auch Tomatenpulver in Fertigsossen dazu), Rindfleisch, Fisch außer Fischstäbchen und ähnliches Zeug in anderer Form, Geflügel, außer Brathähnchen und so weiter… 

Essen und kochen ist für mich Existenz. Ich tue beides leidenschaftlich gern. 

Er würde lieber hungern, als das zu Essen, was er nicht will. Das bringt mich zur Weißglut, den Tomaten und Käse sind Grundnahrungsmittel für mich. 

Ich liebe ihn wirklich sehr- mache Kompromisse, trete sogar meine Haarspülung ab!  ….. Aber bitte- was hat Jude Law und die neue Papstserie-  mit Tomaten und Käse zu tun???  ……weil  ich die  in der Wanne mit Lappi gucken muss???

Crêpes und acht Jahre warten…

Meine Oma, Jahrgang 1923, eine liebenswerte, einfache, praktische Bauersfrau, lernte mit 17 meinen Opa kennen. Dann kam der Krieg. Sie verloren sich. 1943 erfuhr meine Oma, dass mein Opa in russische Gefangenschaft gekommen ist. Sibirien, irgendwo in einem Lager,Braunkohle abbauen. Sie bekam öfters Post, so wusste sie, dass er noch lebt. Sie wartete. Dann, als einer der Letzten wurde er befreit. Krank, abgemagert, kaum wiederzuerkennen. 1950 heiratete mein Opa meine Oma. Nach acht Jahren, warten, hoffen und lieben.
Früher, in ihrer alten Wohnung standen wir oft am Herd, backten Crêpes, bestrichen sie mit Quittengelee und meine Grosseltern erzählten. Von Zigarettendosen aus alten Konservendosen gebaut, Kriegs-Fotografen auf Motorrädern, Weihnachten mit Wollsocken-Fäden-Lametta an selbstgebastelten Holzbäumchen und der grossen Liebe, und das gemeinsam Sterne ansehen, das Einzige sein kann.

Hier mein Crêpes Rezept:

5 Eier
etwas Salz (weniger als Messerspitze)
1 Liter Milch
einen Stich geschmolzene Butter (oder Öl)
soviel Mehl, dass der Teig cremig, nicht wassrig aber auch nicht zu dick ist.
Alles verrühren, nicht mixen!
Öl in der Pfanne und
VIEL ZEIT!

Den Teig sehr lange stehen lassen, mindestens eine Stunde. Damit das Mehl quellen kann.
Backen und dann mit Quittenmarmelade, z.B. von „Bonne Maman“ bestreichen..