Go ahead…  oder LmAaA 

Go ahead sagt mein handy, wenn es mich navigiert. und aus erfahrung weiß ich, dass ich das auch besser tue, selbst wenn ich den weg kenne, eine abkürzung nach links oder rechts sinnvoll wäre.  go ahead ! alles, was anders läuft, verändert den verlauf…. im schlimmsten fall  kommt man zu spät, oder nie an… weil links oder rechts vielleicht ein asteroid genau euch trifft!    …und vorsicht- vor passanten, die ablenken, nach dem weg fragen, oder gar…mit wollen! seit heute vorsichtig, übt geradeaus zu gehen! und heute abend könnt ihr darüber nachdenken, wie das war und was euer chef und die passanten nun davon halten , wenn ihr einfach geradeaus geht…….    😘

Tomaten und so

Mein Liebster ist einfach (da fehlen mir die Worte)… hat lange blonde Haare, starke Arme und….Rock’n’Roll Baby……., liebt mich, meine Kinder und meine Autos und sorgt sich immer um unser Wohlergehen und wir uns um das Seine. Aber er isst nicht Alles! Wir sind Allesfresser, was die Kinder und ich nicht kennen wir mindestens probiert. Käse, Tomaten und überall wo Tomaten drinn sind (da gehört auch Tomatenpulver in Fertigsossen dazu), Rindfleisch, Fisch außer Fischstäbchen und ähnliches Zeug in anderer Form, Geflügel, außer Brathähnchen und so weiter… 

Essen und kochen ist für mich Existenz. Ich tue beides leidenschaftlich gern. 

Er würde lieber hungern, als das zu Essen, was er nicht will. Das bringt mich zur Weißglut, den Tomaten und Käse sind Grundnahrungsmittel für mich. 

Ich liebe ihn wirklich sehr- mache Kompromisse, trete sogar meine Haarspülung ab!  ….. Aber bitte- was hat Jude Law und die neue Papstserie-  mit Tomaten und Käse zu tun???  ……weil  ich die  in der Wanne mit Lappi gucken muss???

Quarantäne 

Es fing harmlos an. Mit Punkten an den Beinen. Dann am Rücken und dann hatte es plötzlich jeder im Haus. Ich bin eine sehr erfahrene „Kinderkrankheit- Versteherin“, aber das hier sah mir zu komisch aus, um es selbst in den Griff zu bekommen. Es sah aus wie die Stiche einer Stechmücke…. Windpocken hatten wir erst, jedenfalls der Jüngste und ich. Ich hatte sie sogar schon zum 2. Mal in meinem Leben. Aber was habe ich gelernt? Windpocken gibt es in 13 verschiedenen Sorten…Na prima!    Masern waren es auch nicht… Diese Art von Kopfschmerzen kannte ich leider schon zu gut. Flöhe und Getier fiel auch aus. Also gingen wir alle zusammen zum Arzt, mischten erst das Wartezimmer und dann das Behandlungszimmer auf. Meine Ärztin hat eine Engelsgeduld. Sie verteilt sogar am Ende Gummibärchen. Aufgrund der Ansteckung mit anderen Kinderkrankheiten meide ich Kinderärzte, wenn es geht… und versuche das nach Möglichkeit bei meiner Allgemeinmedizinerin erledigen. Wie auch immer, Stress bleiben Arztbesuche trotzdem.  Schon nach den ersten Blicken war die Diagnose klar. Wieder Windpocken! Es gibt scheinbar Nichts, was es nicht gibt! 

Gestresst und mit dem Vorsatz:“Jammern Sie nicht- es gibt Schlimmeres!“ Beschlossen wir uns einfach die nächsten Tage zu verbarrikadieren. Vorräte haben wir… Hausaufgaben gibt es per Email, Sky- Fernsehen ist bezahlt und der Hund bekommt beim Gassi gehen ein Schild um: „…leider heute kein Smalltalk heute- wir haben Windpocken 😳“. Eier legen unsere Hühner, Salat wächst noch im Garten und zur Not können wir frisches Brot backen. 
Shit Happens

Netzfund

Kurz vor ihrem Tod schreibt die alte Frau auf, wer sie wirklich ist. Als die Pfleger es finden, sind sie sprachlos.
Jeden Tag sterben tausende von Menschen in Alters- und Pflegeheimen. Viele von ihnen warten in ihren letzten Jahren sehnsüchtig auf einen Besuch oder wenigstens einen Anruf von ihrer Familie.

Leider sind viele Menschen heute so beschäftigt, dass sie den Kontakt zu ihren Angehörigen in den Heimen nicht mehr halten können oder wollen. Am Ende erwartet viele Senioren daher ein Leben in Einsamkeit. Sie sterben traurig, verbittert und enttäuscht. Sie geben sich schon vor der Zeit auf.
So scheint es auch bei dieser Frau der Fall zu sein. Die Pfleger denken, die alte Frau sei völlig senil und warte nur noch auf ihren Tod. Ab und zu murmelt sie einen giftigen Kommentar vor sich hin, doch es ist klar, dass die Frau geistig schon lange nicht mehr viel mitbekommt. Nach ihrem Tod finden die Pfleger in ihrer Schublade jedoch einen Brief, der alles ändert. Darauf stehen diese Zeilen, die alle mit Trauer und Wut erfüllen:

„Liebe Schwestern; was seht ihr, wenn ihr mich anschaut?
Eine giftige alte Frau, nicht allzu klug und mit merkwürdigen Gewohnheiten.  

Mit verträumten Augen, die ins Nichts starren. 

Eine alte Frau, die ihr Essen ausspuckt und nicht reagiert, wenn man sie bittet: 

‚Bitte versuchen sie es doch wenigstens.‘

Die alte Frau, von der ihr denkt, sie würde nicht mitbekommen, was um sie herum geschieht.

Die ständig ihre Schuhe und Handschuhe verliert.

Die kleine alte Frau, die zwar widerspenstig ist, es aber am Ende doch zulässt, gebadet und gefüttert zu werden.

Und wenn es nur ist, damit der Tag vorübergeht.

Ist es das, was ihr denkt? Was ihr seht? Wenn es so ist, dann schaut genau hin.

Denn was ihr seht, bin nicht ich.

Ich werde euch erzählen, wer ich bin. Auch wenn ich, wie befohlen, ganz ruhig hier in der Ecke sitze.

Ich bin ein 10-jähriges Mädchen mit einem Vater und einer Mutter;

mit Brüdern und Schwestern, die sich gegenseitig lieben.

Ich bin ein 16-jähriges Mädchen mit Flügeln.

Das davon träumt, seine große Liebe zu finden.

Ich bin eine Braut, 20 Jahre alt, und mein Herz schlägt Salti,

denn ich werde ein Versprechen geben, das mein ganzes Leben halten wird.

Jetzt bin ich 30 Jahre alt. Ich habe meine eigenen Kinder, die mich brauchen.

Ich habe ein sicheres und glückliches Heim.

Ich bin eine 40-jährige Frau. Die Kinder werden so schnell groß,

doch was uns bindet, hält für immer.

Als ich 50 bin, leben meine Kinder nicht mehr zu Hause,

doch mit meinem Mann bin ich glücklich.

Mit 60 sitzen wieder Babys auf meinen Knien.

Wieder sitze ich hier mit Kindern und meinen Liebsten um mich herum.

Über mir sammeln sich dunkle Wolken, mein Mann ist tot.

Wenn ich an die Zukunft denke, sehe ich nur Horror vor mir.

Meine Kinder sind fort, sie haben ihre eigenen Kinder bekommen. 

Ich denke an all die vergangenen Jahre und wie sehr ich geliebt habe.

Ich bin jetzt eine alte Frau – die Natur ist erbarmungslos! 

Das Alter ist ein böser Scherz, der den Menschen in mir isoliert.

Der Körper verfällt, die Kraft und Schönheit vergehen.

Wo früher ein Herz war, ist nun ein Stein. 

Aber trotz allem lebt das Mädchen noch. Auch in diesen Ruinen. 

Mein müdes Herz wird immer wieder von kraftvollen Gefühlen überwältigt. Auch heute noch.

Ich erinnere mich an die glücklichen und die traurigen Tage. Im Kopf reise ich zurück zur Liebe und erlebe meine Vergangenheit noch einmal.

Ich denke an all die Jahre, die doch zu wenig waren,

die viel zu schnell vorübergingen.

Und ich akzeptiere, dass nichts für immer halten kann.

Also öffnet eure Augen und schaut richtig hin!

Vor euch liegt keine gebrechliche und giftige alte Frau, ICH bin es!“

Gefunden bei Heftig.de über Facebook