Vampire

Als Mama von der Arbeit kam… war sie ziemlich platt.

Erst mein Geburtstag, dann fast 800 km zwei Events und danach ohne Schlaf direkt zum nächsten Job. Ich war seit Freitag eigentlich nur zum Duschen zuhause. Jetzt „habe ich fertig!“

Aber schön war es. Tolle Leute getroffen und Spaß gemacht hat es!

Zusehen ist

Ingrid Schwarz und Band, Ball der Vampire in Heidelberg

Fotos : meine! Schnappschüsse mit dem Handy- unbearbeitet

Familienwahn

Quelle: Markus Brandl- Facebook

Lieber Paul,

gestern haben Mama und ich uns eine Kita für dich angesehen. Wir und ca. 15 weitere Elternpaare. Eigentlich sollte dies eine einfache Führung durch die Räumlichkeiten werden. Es wurde ein Wettbewerb. Alle Anwesenden gaben sich größte Mühe, der Kitaleiterin ja zu gefallen. Sie prahlten mit ihren Gehältern, ihrer Flexibilität, versprachen, sich auch ehrenamtlich für die Kita zu engagieren. Sie wollten einen Platz für ihr Kind – unbedingt! Zwei der Elternpaare hatten sogar einen Familienlebenslauf dabei. Familienlebenslauf! Herrje, ich wusste noch nicht mal, dass es so etwas gibt.

Dieses Werben war nicht nur nervig und anstrengend, viel schlimmer noch, es war ansteckend. Irgendwann ertappte ich mich dabei, wie ich selbst meine Errungenschaften aufzählte und mit dir angab: „Unser Paul lernt ja gerade auf die Toilette zu gehen. Darum müssten sie sich also schon mal gar nicht kümmern! Hier unser Töpfchenprotokoll!“

Das Ganze erinnerte mich an unsere damalige Wohnungssuche in Köln. Auch dort kämpften wir mit anderen Pärchen um die beste Wohnung. Auch dort brachte man eine komplette Bewerbungsmappe mit. 100 Bewerber und nur einer konnte der glückliche Gewinner sein. Nur einer hatte die Chance, in der Nähe seiner Arbeitsstelle wohnen zu können und nicht jeden Tag 80 Kilometer pendeln zu müssen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Nein, es ist sogar noch schlimmer geworden. Aber weißt du, solch eine Wohnungssituation würde Papa ja auch noch in Kauf nehmen, wenn auch zähneknirschend. Dass sich aber dieselbe Entwicklung gerade in der Betreuung unserer Kinder, unserer Zukunft abzeichnet, macht mich richtig wütend.

Was läuft hier nur verkehrt?

„Sofern Sie keinen Kitaplatz bekommen,“ waren die Abschlussworte der Kitaleiterin, „können Sie einen Platz ja immer noch einklagen. Steht Ihnen vom Gesetz her ja zu! Also nur zu!“

Nur zu, Paul. Einklagen! Du willst spielen? Ach sorry, Papa braucht leider die Zeit, um die Klage vorzubereiten. Weihnachten fällt dieses Jahr übrigens aus, das Christkind organisiert dir gerade einen Kitaplatz und braucht dafür ordentlich Taler. Vielleicht formuliere ich das alles etwas zu überspitzt, aber wir haben das Jahr 2017 und können noch nicht mal eine reibungslose Kinderbetreuung organisieren. Wir zahlen den Erzieherinnen und Erziehern viel zu wenig Lohn, bieten jungen, talentierten Menschen keine Anreize, diesen Beruf zu erlernen, bringen dieser Berufsgruppe viel zu geringe Wertschätzung entgegen. Dabei ist ihre Verantwortung so groß, ihr Wissen so wichtig. Eine schwarze Null ist in Deutschland wichtiger, als eine Investitionen in unsere Zukunft.

Ich hoffe, dass, wenn du diesen Brief liest, die Menschen anders denken und sich etwas verändert hat. Dass es genügend Raum für dich, für euch Kinder gibt. Dass Erzieherinnen ordentlich bezahlt werden. Dass sie respektiert und ja, bewundert werden.

Dein Papa

PS.: Ihr dürft den Brief gerne teilen!

Slowcooker

Der neueste Trend in der Genießerküche ist  der Slowcooker. 

Ich habe das „Slowcooking“ vorher mit einem Reiskocher gemacht, bin aber jetzt umgestiegen. Es gibt bei Rossmann einen Slowcooker- Teil für 20Euro, was ziemlich Strom sparend  und trotzdem sehr groß ist. Er ist groß genug, für das Essen von 5 Personen zuzubereiten und ist das genialste Teil, dass ich mir seit langer Zeit gekauft habe. 

Ich mariniere meistens das Geflügel vorher. In heller Sojasauce, Knobi, Ingwer oder Zitronen. 

Letzte Woche gab es Zitronen- Hähnchen…es war köstlich. Weich, saftig und unglaublich aromatisch

Zutaten:  

Hähnchen Schenkel 6 Stück

3 Knoblauchzehen, Ingwer (Walnussgrösse in kleinen Stückchen), 2 Zitronen geschält und in dicke Scheiben geschnitten 

außerdem: Rosmarin, Salz

Kartoffel/ Karotten geschält und in kleinen Stücken

Man kann die Schenkel in den Aromaten marinieren, muss es aber nicht. Das Aroma ist nach 5 Stunden im Kocher einfach auch so: unschlagbar.

 Etwas Olivenöl in den Topf- 

Das Hähnchen dazu. Anschalten.

Waaaaaaaaaaarten

Nach der Hälfte der Garzeit die Kartoffeln obendrauf geben. 

Als Flüssigkeit eventuell etwas Gemüsebrühe oder einen Schuss Weißwein hinzu. Aber vorsichtig mit dem Wein, das Ganze könnte durch die Zitronen etwas zu säuerlich werden. 

Waaaaaaaaarten…..

Nach 5-6 Stunden ist es fertig. 

Gutes Gelingen

 

IQB-Bildungsstudie – Kinderpsychiater nennt Gründe für schlechte Ergebnisse

Artikel

Ich finde, dass Dr. Winterhoff es auf den Punkt bringt. Aber das Allerschlimmste ist, dass man als Eltern, die sich nicht an das allgemeine Helikopterverhalten anpassen, sofort als suspekt dargestellt wird. Ich hasse Stevia- Muffins und bin der Meinung, dass ich nicht alle drei Tage irgendetwas einkaufen muss, weil in der Schule „gesundes Frühstück“ erklärt wird. Meine Kinder wissen, was gesund ist und ich habe wirklich wenig Nerv, mich alle drei Tage den halben Tag mit einem Schulanliegen zu beschäftigen. Sind Helikopter Eltern gelangweilt und deshalb so emsig, weil sie sonst keiner Beschäftigung nachgehen? Oder sind es mittlerweile Heli- Lehrer? 

Besser, schöner, weiter… und immer schön die Eltern integrieren. Die haben ja schließlich „nur“ ihren Job!
Ich bin Anti- Heli- Mama und nur so klappt es. Old School mit kurzen knappen Ansagen. Leider auch auf Krawall gebürstet, wenn diese nervenden Stevia- Muffins- Mamas mich angehen, wenn ich Äpfel (ganz und ungeschält!) einpacke, ganz ohne Lachgesicht und Sternenstempel in die Schale geritzt… Oder Lehrer, die denken, dass man jeden Nachmittag losrennt und für den nächsten Tag Obsteller- Obst einkauft oder schnell noch 50 Muffins für den Wandertag backt, der mittlerweile alle drei Wochen stattfindet…

Bringen wir es auf den Punkt: Schlimmer geht nimmer!


WordPress, Blog.de und Google

Endlich habe ich wieder mehr Zeit.

….muss mich weniger mit fremden Content befassen, optimiere und erfahre jede Menge über SEO und was 2017 das Marketing bestimmt…

Ich teste und versuche …

Meine usprüngliche Blogidee war, 365 Rezepte mit kleinen, netten  Geschichten zu veröffentlichen. ‚Mitohnesahne‘ wurde dann mit über 500 Klicks und Besuchern pro Tag ein Selbstläufer.

Blog.de wurde leider aus dem Netz genommen, der Blog gesichert. Meine alten Rezepte und Geschichten liegen auf einer Festplatte.

Hier bei WordPress ist es ruhiger, ich bin mit SEO und solchen Dingen noch nicht optimiert, mir fehlt die Zeit und die Lust. Leider verkommt der Blog hier etwas.

Da ich schnelle Lösungen liebe, habe ich jetzt (aus reiner Faulheit) einen Blog bei WIX eröffnet, der meinem  alten Blog.de- Blog wieder zum Leben verhelfen soll. Neuer Blog, mit altem Inhalt. Google freundlich und übersichtlich. Das neue Experiment läuft vorerst parallel zu  WordPress. Also bis auf weiteres, nebenher.

Ich würde mich freuen, Euch vielleicht dort wieder zu treffen….

Eure Frau Sahne

Neues von „Mitohnesahnes Blog“

Alt

Für Amnesty International bin ich „ältere Bewerberin…. ohne Sie abwerten zu wollen!“

Da ist es wieder- ausreichende Berufserfahrung, spezialisiert bitte, eloquentes Feingefühl, natürlich an mehrsprachiger Bildung gekoppelt….  Lebenserfahrung, Teamleader Ambitionen, auch mit ausreichend Erfahrung …. und dann aber bitte: nicht älter als 25 Jahre! 

Nein- klar!  Erfülle jeden Punkt, aber alt…..???  tsssssss….

Das Zimmer Rumpelkammer

Eine liebe Freundin schrieb vor ein paar Jahren dieses Buch. Sie wohnt, dreimal dürft ihr raten, quasi „ums Eck“ und da ist es natürlich, dass ich das Buch im Schnelldurchlauf inhaliert habe und ich muss sagen, es ist wunderschön. Wirklich, es ist gefühlvoll, witzig, mit kleinem Zeigefinger und jeder Menge Herz. 

Sie hat mir heute erzählt, dass es wohl auch eine überarbeitete Auflage des ‚Print on demand‘ gibt.  In Österreich wurde es auf den Lehrplan für die zweite Klasse gestellt-  ist es allerdings nur auf Wunsch lieferbar. Print on demand. 

Amazon oder einfach googeln.
Von 

Claudia F. Gabler

Das Zimmer Rumpelkammer: oder Winnie Staubwolkes Reise in den Süden…

Das Zimmer Rumpelkammer ist einer der Wohnräume in einem sehr alten Haus. Es wurde die letzten Jahre leider nur als Abstellkammer genutzt. Nun kauft ein junges Paar das Haus und renoviert alle Räume. Rumpelkammer, sein Inventar und die Bewohner sind natürlich auch von den Neuerungen betroffen, denn aus ihm soll ein Kinderzimmer werden. Nach und nach bemerken alle, Inge Milbe, Herr Velour Teppichleiste, der Staubwolkenjunge Winnie, dass ein neuer Wind weht. Es ist nun kein Platz mehr für Dinge die in ein altes Haus gehören. So beschließen die sonderbaren Bewohner gemeinsam nach Italien auszuwandern. Die Staubi- und Milbenfamilie macht sich nun auf eine lange und abenteuerliche Reise in den Süden. Sie lernen auf ihrem Weg sehr viel lustiges Geziefer und andere sonderbare Gestalten kennen und erkunden ein Stück weit die Welt. Um genau zu sein -von der Eifel bis nach bella Italia……

Raffgier 

Ist eine Totsünde. Blöd und absurd wird es, wenn die Raffgier den Verstand zum Aussetzen gebracht hat. Sich bis auf die Knochen zu blamieren  und sich und andere durch seine Lügen in Schwierigkeiten zu bringen ist saudumm! Vor allem auf dem Land!

Dummheit ist leider nicht strafbar, Falschaussage, Irreführung der Polizei und Vortäuschen einer Straftat dagegen schon! 
Die Eifel ist klein und wenn die richtigen Leute, kleine, lustige, peinliche Anekdoten nicht für sich behalten können… sehr ärgerlich. 

Nennt man das nun Eigentor? 

Extra für Dich

Schmerz

Ich hätte nicht gedacht, dass Narben so schmerzen. Ich bin wach seit Stunden und schaue dem Zwerg-Hamster zu, wie er seine Wohnung umbaut, klettert, frisst und Spaß hat. Bei Pinterest habe ich tolle Ideen gesehen, wie Sohnemann das Hamsterheim richtig toll bauen kann. Oder ich… oder ich helfe ihm. Oder er hilft mir? Jedenfalls ist so ein kleiner Hamster sehr niedlich- jaaaaa…. ich hatte noch nie ein kleineres Tier als eine Katze. Wellensittiche zählen als Vögel. Aber kleine Nager hab ich höchstens als Katzenspielzeug entfernt, meistens tot. Jetzt sitzt ein kleiner Maus- großer Hamster mir gegenüber und starrt mich kauend an. Hat ein Maiskorn in beiden Händchen und knabbert daran. Dreht es, guckt, dreht es wieder. Nachtaktiv.

Das ist so niedlich. 

Okay- ich sollte froh sein, dass Sohnemann die Regenwürmer wieder weggebracht hat und sich für dieses Nagetier interessiert. Aber eigentlich tue ich es(?!). Erwischt!

…  so, ich sollte weniger Schmerz-Tabletten essen, und schlafen, sonst wird der Nager zu meinem besten Freund.

Nachts

… wenn die Kids schlafen, mache ich manchmal aus ihren Zeichnungen kleine Kuscheltiere. Das ist „Tinti“, der ist mir heute Nacht von der Nadel gehüpft.  Söhnchen freute sich sehr eben. Es ist blaues Effektgarn aus Baumwole. Weich und interessant beim Verarbeiten. 

Habt einen schönen Tag !