Parmesanhippen

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Zum Wein, oder als Deko zum Steak, oder Salat Topping.

Frisch geraspelten Parmesan in der beschichteten Pfanne schmelzen, Szechuan Pfeffer darauf und noch warm „in Form“ biegen. Einfacher geht das Aufhübschen von gewohnten Anblicken wohl nicht.

Wege

Manche kreuzen unsere Wege, hinterlassen ihre Spuren. Hindern, uns daran, weiter zu gehen, stehenzubleiben. Vieleicht zu verharren, zu genießen. Gemeinsam zu lachen. Wenn man dann nicht zusammen weitergeht, bleibt zumindest das Gefühl, nicht allein gewesen zu sein.

Manches Mal

Steht man mit einer riesen Machete, todesmutig, mit irrem Blick und fast nackt an vorderster Front. Bereit alles niederzumetzeln was sich bewegt. Einzustecken, auszuteilen. Kalt zu töten, ohne Reue zu handeln. Bereit zu sterben, nur damit diese Wut und der Schmerz weg geht.
Plözlich, schlägt man nur noch zu.
Aber ganz tief innen, dort wo das Herz schon in einer Schachtel dick verpackt und eingesargt ist. Da möchte man aufgeweckt werden, vom bösen Traum befreit. Gehalten, geküsst und geliebt werden. Und dann, plötzlich, wäre der Schmerz verflogen und
die Wut weg.

Gedanken

…macht man sich schon eine Menge. Man hört so viel. Alles verändert sich, wächst, wird bunter, wird kleiner, verschwindet, verpuppt sich, entwickelt sich. Wir kommen und gehen, wir nehmen, geben und teilen. Wir lieben, leben und sterben. Aber nur der, der uns kennt und liebt, kann sie mit uns teilen, sie nachvollziehen, sie bewahren. Ewig.

Lieber Romeo…

…ich muss Dir sagen, dass Du mir fehlst. Deine Art von Wortwitz, Dein Sarkasmus, Deine sanfte Art mich anzusehen.
Erinnerst Du Dich, an unserem Heimweg? Deine Mutter am Gartenzaun? „Na Romeo,wo ist Deine Julia?“
Mir fallen tausend Dinge ein, die ich nicht hätte tun dürfen, Tausend und einer. Immer wieder quält mich das „Warum“. Warum wurde nichts aus uns? Warum. Meine erste Liebe.
Du warst mein Zuhause, mein bester Freund, zwanzig Jahre. Jedes Jahr hast Du an mich gedacht. Du fehlst mir. Aber ich hoffe Du bist glücklich…ich denke an Dich-immer.
Deine Julia

http://www.youtube.com/watch?v=-GuOceSJWas

? RTL2

Sieht grade jemand RTL2? Ich höre nur die Dialoge, weil ich nicht hinsehe. Echt ÜÜÜÜÜbelst. Sowas schwachsinniges muss man sich erst mal einfallen lassen! Finden die das lusig? Oder orginell? Klingt wie schnell zusammengeschustertes Modethema, Bibel, Iran…uhhhhhhh. Laber, laber,damit die Bilder irgendwie belabert sind. Ohhh no.

What a day….

…Badewannenamatur im Arsch, deswegen spinnt der Durchlauferhitzer. Kalt geduscht.
Gas-Wasser-Mann gerufen : Der Erste will gar nicht kommen, warum auch immer.
Der Zweite hat Pleite gemacht und der Dritte hätte schon vor fünf Wochen in meiner Küche einen Wasseranschluss legen sollen…..
Eifel.
Dann, Nebel.
Hunde, eine gute Stunde außer Haus. Tür auf, Hunde alleine Gassi.
Kind, 5 Stunden am Stück eine Schrei-Attacke.Zweites Kind schrottet Telefon. Drittes Kind kommt schlecht gelaunt, überdreht und hungrig aus dem Kindergarten. Braucht aber vorher noch 45 Minuten um ins Auto zu steigen…
Danach ist zwei Stunden Ausnahmezustand im Kinderzimmer.
Ich verstehe niemanden am Telefon.
Salat, ich habe Lust auf Salat. Stattdessen bekommt Mann die letzte Tiefkühlpizza. Kein Salat, keine Kartoffeln mehr. Margarine is auch alle…
Die Feuchttücher übrigens auch…

Latein

Genau 7 Jahren verbrachte ich damit mehrmals die Woche stundenlang lateinische Texte zu übersetzen. Latein bis zur Oberstufe. Das seltsame dabei ist, ich hatte fast 6 Jahre lang den gleichen Lehrer. Mehr oder weniger beliebt, begleitete mich dieser Mann durch meine Teenie-Jahre. Er hatte seine Eigenheiten und Gewohnheiten. Eine davon war, dass wir immer am 2.November und 2.Dezember eine Lateinarbeit schreiben mussten. Außer der Tag fiel auf einen Sonntag. Jedes Jahr! Ich glaube er hatte Anfang November Geburtstag, auf alle Fälle hatte dieses Datum einen Sinn. Ich denke jedes Jahr Anfang November und Dezember a ihn, sogar im Januar. Da schaffte er es fast immer am 10. oder 11.
Mittlerweile lese ich gerne mal einen Text, denke positiv über die Zeit. Am liebsten lese ich „Das Gastmahl des Trimalchio“ und auf wunderbare Weise bin ich meinem Lehrer dankbar. Dass er mit unendlicher Geduld, nie bösartig, immer lustig, fast wie ein Vater uns versucht hat diese tote Sprache lebendig beizubringen. So, dass wir am Ende ganz beklommen, fast weinend, am letzten Tag die Klasse verließen. Danke Herr J.-P.K.,Salve Magister.