…das Vergangenheit weh tut. Als wir jung und frei waren.
Ich war „Zuhause“. Nicht mehr mein Zuhause. Nicht mehr Heimat. Irgendwo in der Rheinebene. Gegenüber eines Kernkraftwerks bei den Pappelheinen…. zwischen Zwiebeln und Reben. Trullo, Weinberg und Rheinstrand.
Oder kann ich in einem Stadtpark meine Zelte aufschlagen?
Sicher nicht. Ich habe keine Heimat mehr, sie ist weg. Umgebaut, ausgebaut, kaputt gebaut.
Was bleibt, ist der Blick in eine Landschaft, die ich adaptiere.

Warst du denn gerne in der Eifel?
Ich erinnere, dass du oft damit gehadert hattest.
Heimat ist ein dehnbarer Begriff. An besten dort,wo Familie oder Freunde sind.
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Ich bin zwangsläufig noch hier…aber eher zwischen drei Ländern im Moment. Ich zieht es eher weg aus Deutschland. Ich überlege und plane gerade. Mich hält hier in Deutschland nur die Schule der Kinder, was aber grenznah auch kein Problem ist. Belgien hat einen ganzen Landstrich mit deutsch sprechenden Belgiern. Ein lockereres, freundliches Volk, dass gerne etwas abgeschlossen bleibt. Von Gerolstein ging es in das hinterletzte Eck des Landes, was ich aber im Moment ziemlich entspannt und beruhigend finde, muss ich gestehen.
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Hmmm … das will gut überlgt sein. Aber das machst du ja.
Belgier ist auch nicht das liebere Volk. Überall gibt es Nette und A-Löcher. Man bekommt es erst mit, wenn man eine Zeit lang woanders ist. In Großstädten ist man anonym, auf dem Land Gesprächsstoff. Eine Mitte zu finden, ist manchmal nicht so einfach.
Wenn du entspannt lebst, warum dann ändern und nicht den Fokus und Gdanken auf andere Dinge lenken ?
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Gives a powerful sense of not being at home, not feeling quite at home, longing for home.
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