(Statt dem ganzen Herzschmerz-Gedöns)
Ich könnte natürlich auch Liebesromane schreiben.
Wäre vermutlich klüger.
Da küsst am Ende immer irgendwer irgendwen, die Welt ist rosa, und die Klickzahlen stimmen auch.
Aber nein – ich schreibe lieber über Mord. Über Leute, die sich gegenseitig umbringen, statt sich ewige Liebe zu schwören. Über Ermittler, die morgens lieber Kaffee als Komplimente brauchen. Über Lügen, die mehr Wucht haben als jedes „Ich liebe dich“.
Warum?
Weil mir bei zu viel Romantik der Stift austrocknet.
Weil ich bei Herzschmerz nicht mitleide, sondern Fluchtreflex kriege.
Und weil das Leben selten so läuft wie im Liebesroman – aber verdammt oft wie im Krimi.
Klar, Krimis ohne Liebesnebenplot sind schwer verkäuflich.
Und ja, manchmal fühlt es sich an, als würde ich für eine Handvoll Leute schreiben, die Blut spannender finden als Blümchen.
Aber was?
Lieber ein knackiger Mord mit Wendung als 300 Seiten emotionaler Zuckerschock.
Ich bleibe beim Krimi.
Weil Liebe vergeht – aber ein guter Plot bleibt.
Naja, ein wenig Familie und Liebe gibt es dann doch noch…
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