Schnell noch …

Muffins gebacken- leider sind die neuen Backformen vom Lidl (Silikon für den Airfryer- ich dachte es geht auch so ) echt Mist !

So kann ich das nicht lassen.

Backmischung vom edeka Deutschland… zu süß . Schmeckt fast wie es aussieht.

Ich brauche echt Urlaub!

Urlaub

Ich habe gepackt bis Sonntag – mir ein Appartement gemietet und meine arabische Kaffeemaschine verstaut. Ich hasse Senseo, und ich hasse schlechte Startversuche in den Tag.

Kaffeemaschine:

Zu Hause kann man alles kaufen, Deutschland eben. Weniger ist manchmal mehr, aber es gibt Dinge, die werde ich im Zehnerpack kaufen, weil es sie in Belgien nicht gibt. Wie gesagt, es gibt zwar diesen Touristen-Supermarkt an der Grenze in Luxemburg, aber die Auswahl ist auch dort minimal und teuer.

In Deutschland gibt es einen dm oder Rossmann. Hier nicht. Hier gibt es andere Marken und Produkte, plus Medikamente in einer Art Apotheken (verschreibungspflichtige Sachen gibt’s in der echten Apotheke). Hochwertige Kosmetik durchgehend, aber leider fast alles in mir fremden Verpackungen, Marken und Anwendungen.

Also ab zur Drogerie … ach, und Leberknödel, Dosenleberwurst und Bratwurst in der Dose brauche ich als Pfälzerin sowieso.

Straßensperre

Unser Dorf? Abgeschnitten vom Rest des Landes.

Der Fluss hat die Strasse seit Jahren unterspült- sie muss komplett saniert werden. Die Straße nach Belgien? Zu. Einfach zu. Als hätte jemand gesagt: „Du kommst hier net rein!“

Wer also einkaufen will, muss jetzt erstmal international denken. Ein schneller Sprung nach Deutschland, vielleicht ein kleiner Abstecher durch Luxemburg – und dann darf man wieder nach Hause. Wenn man sich nicht unterwegs neu verliebt oder spontan auswandert.

Es hat etwas von einem Escape Room, nur ohne Ausgang, mit mehrfacher Grenzüberschreitender Aktion an einem Tag.

Und mit zusätzlicher Bespassung, wenn der Zoll kontrolliert. Also durch Deutschland eher nicht so gerne.

Wie früher im Urlaub, wenn man falsch abgebogen ist : „….uppsala ich bin kurz in Österreich“ ….nur dass es jetzt Dauerzustand ist und bis Dezember so bleibt.

Voraussichtlich!

Post streikt

Die B- Post streikt wieder. Immer abwechselnd mit Lehrern und den Busfahrern – und plötzlich steht alles ein bisschen still.

Online? Funktioniert seit zwei Wochen praktisch nicht mehr. Selbst Amazon liefert nur noch gefühlt ins Nirgendwo. Bestellen kann man, klar. Aber ankommen tut nichts.

Also zurück zum Plan: lokal kaufen, kleine Läden stärken, bewusst entscheiden. Klingt gut. Mache ich auch.

Nur: Die kleinen Läden bekommen selbst keinen Nachschub. Regale werden lichter, Auswahl dünner, und hinter der Kasse dieses „Ist gerade schwierig“.

Man wollte unabhängiger sein vom großen System. Stattdessen merkt man: Es hängt alles zusammen.

Und man steht da, zwischen halb leeren Regalen und wartet auf nicht lieferbare Ware : So schnell geht das.

Montag

Der erste Montag nach den Ferien legt sich vorsichtig über das Haus, als müsste er selbst erst prüfen, wie ernst er gemeint ist. Räume, die sich noch nach Freiheit anfühlen, und irgendwo dazwischen dieser leise Versuch, wieder in einen Rhythmus zu finden.

Aus dem Nebenzimmer trägt sich sein Französisch herüber, weich, fließend, fast wie Musik, die man nicht bewusst hört und trotzdem versteht. Stimmenlage, kleine Pausen, ein kurzes Lachen – genug, um zu wissen, dass draußen die Welt längst wieder organisiert läuft.

Ich stehe in der Küche, die Tasse in der Hand, und denke seit einer halben Stunde über denselben Punkt nach. Zimt würde den Morgen wärmer machen, etwas Ruhiges, Sanftes. Schokolade hätte mehr Gewicht, ein kleines Versprechen, dass dieser Tag mehr kann als nur Montag sein.

Draußen zeigt sich der Frühling, ohne sich aufzudrängen. Helles Licht, noch vorsichtig, und diese Ahnung von Sommer, die sich in alles legt, was bald wachsen wird. Die Terrasse wartet, leerer als sie sein dürfte, bereit für Farbe, für Töpfe, für dieses stille Aufräumen nach innen, das man nach außen stellt.

Die Blumen habe ich noch nicht gekauft.

Sie stehen eher als Gedanke da, bunt, schön. Ich freue mich darauf.

Dusche, dann los. Ein paar Töpfe, Erde, vielleicht etwas, das sofort wirkt, und etwas, das Zeit braucht. Der Sommer 2026 beginnt nicht irgendwann. Er beginnt genau so.

Zwei an einem Tag

(über Geschichte, Sprache und diese leisen Sätze, die bleiben)

One Day

Es gibt Liebesgeschichten, die von Anfang an wissen, wohin sie wollen. Und dann gibt es diese andere Sorte, die sich Zeit lässt, Umwege nimmt und dabei fast nebenbei erzählt, worum es eigentlich geht.

One Day gehört zur zweiten Kategorie.

Die Grundidee wirkt simpel: Emma und Dexter begegnen sich am Ende ihres Studiums, verbringen eine Nacht miteinander und gehen am nächsten Morgen wieder auseinander. Was bleibt, ist eine Verbindung, die sich über Jahre hinweg immer wieder zeigt – an genau einem Datum, dem 15. Juli. 

Jede Folge greift genau diesen Tag auf, Jahr für Jahr. Und genau darin liegt die eigentliche Raffinesse. Die Geschichte interessiert sich weniger für das Offensichtliche als für das, was sich dazwischen entwickelt: verpasste Chancen, verschobene Prioritäten, leise Verschiebungen im Leben. 

Die Geschichte selbst: Zeit als Gegenspieler

Was diese Erzählung besonders macht, ist ihr Umgang mit Zeit. Zeit wird hier nicht als Hintergrund benutzt, sondern als aktive Kraft.

Emma und Dexter wachsen, entfernen sich, finden wieder zueinander. Man sieht sie scheitern, sich neu erfinden, sich selbst verlieren und wieder zusammensetzen. Karriere, Beziehungen, Krankheit, Tod – alles fließt in diese Struktur ein, ohne dass die Serie daraus ein Drama im klassischen Sinn macht. 

Die eigentliche Spannung entsteht nicht durch äußere Ereignisse, sondern durch eine leise, fast quälende Frage:

Was wäre gewesen, wenn sie sich früher füreinander entschieden hätten?

Diese Frage wird nie laut gestellt. Sie liegt unter allem, wie ein Grundton.

Und genau das macht die Geschichte so wirksam. Sie zeigt, dass Liebe sich entwickelt, auch dann, wenn Menschen ihr ausweichen. Sie zeigt, wie Entscheidungen sich verzögern und dadurch an Gewicht gewinnen.

Oder anders gesagt: Diese Geschichte lebt weniger von dem, was passiert, als von dem, was sich verschiebt.

Die literarische Qualität: Dialoge wie Zwischenräume

Was viele übersehen: One Day ist im Kern ein sehr literarischer Stoff.

Das liegt an den Dialogen. Sie funktionieren wie gute Buchsätze – reduziert, präzise, oft mit einer zweiten Ebene darunter. Emma spricht scharf, witzig, kontrolliert. Dexter wirkt leicht, fast beiläufig, und genau darin liegt seine Unsicherheit.

Die Gespräche tragen eine doppelte Bewegung:

Sie sagen etwas – und gleichzeitig verbergen sie etwas.

Ein typisches Muster der Serie ist dieses leichte Ausweichen. Gefühle werden angedeutet, verschoben, in Humor verpackt oder in Nebensätze gelegt. Dadurch entsteht eine Spannung, die eher aus dem Ungesagten wächst als aus dem Gesagten.

Das erinnert stark an literarische Dialogführung, bei der Pausen, Blicke und Timing genauso wichtig sind wie Worte.

Ein Satz aus dieser Welt bleibt hängen, weil er beiläufig wirkt und doch trifft. Kein großes Zitat, eher diese Art von Beobachtung, die sich festsetzt:

„Wir sehen uns wieder.“

Ein einfacher Satz, der in dieser Geschichte eine enorme Tragweite bekommt, weil er sich über Jahre hinweg immer wieder neu auflädt.

Zwischen Nähe und Distanz: ein wiederkehrendes Motiv

Ein zentrales Motiv zieht sich durch die gesamte Handlung: Nähe entsteht, verschiebt sich, verliert sich, taucht wieder auf.

Man könnte sagen, die Geschichte erzählt weniger eine Liebesentwicklung als eine Bewegung zwischen zwei Polen.

Annäherung Rückzug Wiederfinden

Und jedes Mal geschieht das unter anderen Voraussetzungen. Andere Lebensumstände, andere Verletzlichkeiten, andere Erwartungen.

Gerade diese Wiederholung mit Variation macht die Struktur so stark. Sie wirkt fast wie ein literarisches Motiv, das immer wieder aufgegriffen und verändert wird.

Warum diese Geschichte wirkt

Viele Liebesgeschichten setzen auf Höhepunkte. Große Gesten, klare Entscheidungen, eindeutige Wendepunkte.

One Day entscheidet sich für etwas Schwierigeres:

für das Alltägliche.

Arbeit, Unsicherheit, falsche Beziehungen, Selbstzweifel – all das bekommt Raum und formt die Beziehung der beiden stärker als jeder romantische Moment. 

Dadurch entsteht etwas, das selten gelingt:

Eine Liebesgeschichte, die sich wie ein Leben anfühlt.

Und genau deshalb trifft sie.

Am Ende bleibt etwas anderes

Wenn man diese Geschichte zu Ende denkt, bleibt weniger eine klassische Romantik zurück als eine Art leises Verständnis:

Liebe entwickelt sich über Zeit, über Fehler, über Umwege.

Sie braucht keinen perfekten Moment, sondern Präsenz.

Und manchmal erkennt man ihren Wert erst im Rückblick.

Diese Serie erzählt keine perfekte Liebe.

Sie erzählt eine, die sich durchsetzt, obwohl sie immer wieder aus dem Takt gerät.

Das macht sie so gut.

Ich höre auf

… mir Nachrichten anzuschauen und anzuhören. Es bringt nichts, sich aufzuregen. Wenn die erste Atombombe fällt, werden wir sowieso informiert.

Was Deutschland betrifft, hat es mich nicht mehr zu interessieren – wir haben in Belgien auch Probleme. Wann wird die Straße repariert? Sind Ostbelgier nun Wallonen? Nein, sind sie nicht. Wann beginnt endlich die Schule wieder? Es sind noch Osterferien … Wie ist der kulturelle Veranstaltungskalender in Eupen dieses Frühjahr? Welcher Nachbar mäht den Mühlenteich? Sind die Kraniche schon alle zurück? Wer fährt nachts um drei mit kaputtem Auspuff durchs Dorf?

Wichtige Fragen – lebensbestimmende Fragen.

Die Naivität der Europäer

Europa überweist Milliarden an die Ukraine. Monat für Monat. Paket für Paket. Und verkauft das als notwendige Investition in Sicherheit, Freiheit, Werte. Klingt groß. Fühlt sich sauber an. Ist es aber nicht.

Denn während man in Brüssel – und ja, auch in Europäische Union-Papieren – von „Stabilität“ spricht, wächst draußen etwas anderes: Zweifel. Leise, aber hartnäckig.

Belgien gehört nicht zu den lautesten Trommlern dieses Kurses. Kein großes Pathos, nichts an moralisches Dauerfeuer. Eher dieses typische: mittragen, aber nicht vorwegmarschieren. Zahlen, ja. Fragen, auch. Vor allem hinter verschlossenen Türen. Man merkt: vollständige Überzeugung klingt anders.

Anders in Deutschland, anders Frau von der Leyen- man könnte meinen sie bekäme Bonuspunkte im Milliarden-Couponheft.

Und dann ist da die Figur im Zentrum: Wolodymyr Selenskyj. Für viele ein Held. Für andere ein geschickter, ausgebuffter Kommunikator, der genau weiß, welche Bilder wirken, welche Sätze sitzen. Vertrauen? Das ist keine Pflichtübung. Er ist immerhin Schauspieler mit Erfahrung im Weltdiktator- Spiel (ist bei Google ersichtlich). Vertrauen wächst bestimmt auch deshalb nicht automatisch, nur weil jemand auf der „richtigen Seite“ steht.

Was kaum jemand offen sagt: Diese Milliarden fließen in ein System, das wir nur begrenzt kontrollieren. Krieg ist kein Buchhaltungsseminar. Transparenz endet oft dort, wo es ernst wird. Wer glaubt, dass jeder Euro sauber nachverfolgbar ist, glaubt auch an perfekte Baustellenabrechnungen. Nett gemeint, aber lebensfremd.

Und während Europa zahlt, verschiebt sich der Maßstab. Plötzlich wirken eigene Probleme kleiner – oder werden kleiner gemacht. Infrastruktur, Bildung, soziale Spannungen: alles da, alles teuer, alles dringend. Aber irgendwo hat man sich entschieden, dass geopolitische Moral gerade Vorrang hat. Kann man machen. Muss man aber erklären. Ehrlich erklären.

Was zusätzlich stört: der Ton. Wer Fragen stellt, steht schnell im falschen Licht. Als wäre Skepsis schon Verrat. Dabei ist genau das der Punkt, an dem Demokratien sich unterscheiden sollten: Geld ausgeben und trotzdem kritisch bleiben. Denn es könnte wer zurück haben wollen!

Am Ende bleibt ein schaler Beigeschmack. Europa handelt, ja. Aber nicht geschlossen überzeugt, sondern eher getrieben – von Druck, von Bildern, von Erwartungen.

Belgien zeigt das ganz gut: mitgehen, aber nicht jubeln.

Geiler Sch…

Deutschland gilt laut neuesten Studien als das ungesündeste Land in Europa …

Belgien etwas weniger – aber ganz ehrlich: Hier essen die Leute genau das, was auf dem Bild zu sehen ist. Knabbel-Bacon aus der Tüte. Das ist gepoppter Schweinespeck …

Ich liebe das Zeug.

Oder Fritten mit Mayo – oder Sauce Bernaise .

Welche Diät?

So viel zur Theorie über gesunde Ernährung.

Würde

Wie kann man es schaffen, sich mit einer sogenannten „elitären Ausbildung“ dermaßen daneben zu benehmen? Das ist noch milde ausgedrückt, finde ich. Der Typ lügt im Dreivierteltakt, ist arrogant, würdelos und macht sich über andere Menschen lustig – egal ob behindert, arm oder krank. Null Empathie, null Anstand und null Respekt!

Lügen? Haben wir gestern gesehen – Stichwort Wehrdienst …

Würde? Anstand und Respekt? Jeder, der nicht arbeitet, ist ein Faulenzer und ein Schmarotzer. Jeder, der sich dagegen ausspricht, ist ein rechtsradikaler Genosse, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er diese Definition überhaupt versteht – falsch angewendet!

Jeder, der kein Latein kann, darf verarscht, betrogen und belogen werden – denn er ist nicht „seine Klasse“!

Nicht meine Meinung – die des Vorturners 🤡

Übrigens hat man gestern im ZDF über seine elitären Wurzeln berichtet.

Wen interessiert sowas, wenn sich Otto Normal-Gebildet kein Sprit kaufen kann, um zur Arbeit zu fahren?

Vielleicht …

… sollte mal die Drogenfahndung nach Berlin schicken.

Denn dann wäre der ganze Haufen im Ar…

Kokain wirkt stark stimulierend auf das zentrale Nervensystem, vor allem durch die erhöhte Ausschüttung von Dopamin. Das führt kurzfristig zu einem Gefühl von Energie, Klarheit und gesteigertem Selbstvertrauen. Genau hier liegt das Problem: Die eigene Leistungsfähigkeit wird häufig überschätzt.

Unter Kokain-Einfluss fühlen sich Menschen wacher, kompetenter und überlegen, als sie tatsächlich sind. Risiken werden unterschätzt, Entscheidungen impulsiver getroffen. Das kann sich in gefährlichem Verhalten äußern – etwa im Straßenverkehr, bei finanziellen Entscheidungen oder in sozialen Konflikten.

Die sogenannte „Bewusstseinsüberschätzung“ ist dabei kein Zeichen realer Stärke, sondern eine verzerrte Selbstwahrnehmung. Nach Abklingen der Wirkung folgt oft das Gegenteil: Unsicherheit, Erschöpfung und ein deutlicher Einbruch der Stimmung.

Kurz gesagt: Kokain hebt nicht die Fähigkeiten – es verschiebt nur die Wahrnehmung davon. Und genau das macht es so riskant.

Also ich meine nicht die Insassen des Zoos oder einer psychiatrischen Einrichtung, sondern unsere Regierung .

Punkt

Fernsnulmes oder die Deepfake- Nullrunde

Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich Dinge erledigen können. Eben noch Schlagzeilen, Empörung, moralische Aufladung – und jetzt? Funkstille.

Als klar wurde, dass Christian Ulmen offenbar keine „Deepfakes“ verbreitet hat, sondern mit Einverständnis Zugriff auf die Social-Media-Kanäle von Frau Fernandes hatte – inklusive Kreditkarte –, war die Geschichte plötzlich… durch. Einfach so.

Vorher klang das noch ganz anders. Bei Der Spiegel und in der Tagesschau wurde das Thema groß gefahren. Dramatisch genug, um perfekt in die aktuelle Debatte zu passen: digitale Gewalt, Desinformation, Regulierung. Die üblichen Buzzwords standen geschniegelt in der ersten Reihe.

Und jetzt? Keine klare Klarstellung ? Keine klare Korrektur. Kein „Moment, das war vielleicht vorschnell“. Stattdessen: weiter im Programm.

Blamage vertuschen funktioniert mit übergehen immer gut. Soweit.

Das Muster kennt man langsam. Erst wird ein Fall maximal aufgeladen. Empörung funktioniert schließlich zuverlässig. Daraus entsteht Druck – politisch, gesellschaftlich, medial. Und genau dieser Druck ist praktisch, wenn es darum geht, neue Regeln durchzusetzen oder bestehende zu verschärfen. Gerade im digitalen Raum, wo sowieso viele nur darauf warten, endlich „durchzugreifen“.

Dass viele große Plattformen aus den USA kommen, macht das Ganze politisch noch attraktiver. Da lässt sich Regulierung gleich doppelt gut verkaufen.

Blöd nur, wenn sich die Ausgangsgeschichte nicht hält.

Dann wird es leise. Sehr leise. Die große Welle läuft einfach aus, ohne dass jemand groß erklärt, was da eigentlich schiefgelaufen ist. Zurück bleibt das, was hängen bleibt: der erste Eindruck. Der ist bekanntlich der langlebigste.

Und der Mensch, um den es ging? Der Beschuldigte „Mann“? Für den gilt dann irgendwo zwischen Schlagzeile und Schweigen noch die Unschuldsvermutung. Theoretisch zumindest. Genuschelt wird Unschuld, nur interessiert das ja nicht.

Was komplett fehlt: irgendeine Form von Aufarbeitung. Keine breite Diskussion über vorschnelle Berichterstattung. Keine Empörung über mögliche Falschbeschuldigungen. Kein Korrektiv. Einfach nächstes Thema.

Man könnte sagen: Das System läuft. Schnell rein, schnell raus, möglichst viel Wirkung dazwischen.

Die eigentliche Frage ist nicht, ob das wieder passiert. Sondern wie oft wir noch so tun, als wäre das alles ganz normal.

Wer demonstrieren war- kommt sich veräppelt vor, die anderen Leute, maximal verarscht.

Ich hab’s j gleich gesagt 😘

Aus gegebenem Anlass

Ein Scheiss- Gefühl ist das im Moment, oder ? Ich habe ungern recht in solchen Situationen, aber mein Gedanke ist, er wird kleine schmutzige Bomben werden und das feiern. Vielleicht mit Pizza im Weißen Haus- oder Burger.

Zu wissen, dass in den kommenden Stunden viele, sehr viele Menschen sterben werden ist beklemmend.

Wir sollten Kerzen anzünden und für sie beten. Tun können wir leider nichts.

Geduld

Nach lieben Kommentaren heute, kam ich zu folgenden Gedanken :

Ich weiß, dass mein Leben ist zu kurz ist- deswegen habe ich keine Zeit für Geduld!

Entschuldigt mich bitte dafür .

#cancersurviver

#tooshort