„Der Abgleich“ von Elise d‘Our

Ich möchte mich bei allen bedanken, die „Der Abgleich“ gelesen und eine Rezension geschrieben haben.

Euer Feedback – ob kurz oder ausführlicher – ist nicht selbstverständlich, und ich weiß es sehr zu schätzen, dass ihr euch die Zeit dafür nehmt.

Mir war es in diesem Buch wichtig zu zeigen, wie Bürokratie und die vermeintliche „Passion“, den eigenen Job korrekt zu machen, dazu führen können, dass andere Menschen im übertragenen Sinn „um ihr Leben gebracht“ werden – dass man ihnen Stück für Stück Leben nimmt, ohne Blut, aber mit Akten, Formularen und Entscheidungen am Schreibtisch.

Ich beobachte seit Jahren, dass in Deutschland Mobbing, moralischer Druck und ein Klima des Wegschauens oft fast zum guten Ton gehören – moralisch und ethisch jenseits von gut und böse. Genau dieses Spannungsfeld wollte ich literarisch abbilden: Menschen, die funktionieren, Systeme, die sich selbst schützen – und diejenigen, die darunter zerbrechen.

Die Rückmeldungen zeigen mir, was an dieser Darstellung bei euch ankommt, was euch wütend macht, nachdenklich oder berührt. Das motiviert mich, weiterzuschreiben und die Reihe konsequent auszubauen.

Danke, dass ihr „Der Abgleich“ eine Chance gebt.

Warum ich nun plötzlich Elise d’Our bin….

Manchmal fragt man mich, warum ich für meine Krimireihe einen Alias-Namen benutze. Die Antwort ist so einfach wie logisch: In der Eifel bleibt nichts geheim – außer das, was man wirklich wissen will. Hier kennt jeder jeden, und Klatsch ist der Kitt, der die Dörfer zusammenhält. Wenn also Frau Mitohnesahne über mysteriöse Morde schreibt, die (rein zufällig!) in der Gegend spielen, könnte es passieren, dass der Nachbar plötzlich fragt: „Sag mal, der Egon Krummholz – das bin doch nicht etwa ich, oder?“

Die Eifel hat etwas Faszinierendes: Ihre Bewohner sind wie Trüffel – selten, schwer zu durchschauen und gelegentlich ein bisschen anders duftend. Und während ich hier Inspiration für die düsteren Abgründe meiner Figuren sammle, habe ich auch ein Interesse daran, meine Ruhe zu behalten. Mit einem Pseudonym wie Elise d’Our lässt sich das wunderbar verbinden: Geheimnisvoll, ein Hauch französisch – und kein Grund für die Nachbarin, vor meiner Tür zu stehen und zu fragen, ob sie jetzt auch mal sterben darf, weil sie ja „so schön ins Bild passen“ würde.

Identitätsschutz ist in der Eifel kein Luxus, sondern Überlebensstrategie. Denn wenn die Leute hier eine Verbindung zwischen dir und deinen Romanen wittern, war’s das mit dem friedlichen Dorfleben. Elise d’Our schützt also nicht nur meine Privatsphäre, sondern sorgt auch dafür, dass ich weiterhin entspannt meinen Kaffee trinken kann – mit einem Hauch Zimt, versteht sich.

Also, liebe Eifel, bleibt neugierig – aber bitte nicht zu sehr!

Mungobohnensuppe

Ich hatte Mungobohnen gekauft und wollte eigentlich Keimlinge daraus ziehen. Die Kinder finden im Moment alles total spannend, was irgendwie „anders“ ist und Abwechslung bringt. Sogar Bohnen, die keimen. Bohnensuppe mit Keimlingen ? Noch besser!

Also habe ich sie sechs Tage lang eingeweicht und täglich das Wasser gewechselt. Heute habe ich dann beschlossen, die müssen jetzt gegessen werden…. also habe ich experimentiert.

Das wäre auch ein super SlowCooker Rezept, ohne das Andünsten, einfach alles in den Topf und los geht‘s.

Zutaten:

300g Mungobohnen eingeweicht (ursprünglich waren es 500g, aber daraus hatte ich am zweiten Tag schon Tomatensoße gemacht. Rezept folgt…)

500g Karotten in Stücke oder Würfel

250 g Kichererbsen aus der Dose

150 g- 200g Spanischer Schinken in Streifen (schmeckt super, weil nussig , süßliches Aroma!)

1 Chilischote oder eine Paprika

1 Esslöffel Tikka masala Curry Paste

Und frischen Koriander (ein halber Bund) , 5 Knoblauchzehen, Walnuss großes Stück Ingwer, 3 Liter Gemüsebrühe, ausgelassene Butter oder Ghee.

Den Knoblauch, den Ingwer und die Karotten kurz im Fett andünsten. Mit Brühe ablöschen und alle restlichen Zutaten, die Bohnen und die Gewürze dazu. Obendrauf den Schinken und den Koriander.

Alles mit soviel Brühe kochen, dass die Zutaten mit Wasser bedeckt sind. Etwa 1,5 Stunden köcheln. Mit etwas Chili nachwürzen, oder auch nicht. Etwas griechischer Joghurt als Topping und nochmal ein paar Korianderblättchen und fertig .

Guten Appetit!

Ich gab…

Meinem Sohnemann die Kamera in die Hand.

Heraus kamen wunderbare Fotos von Beaufort in Luxemburg

Nikon Coolpix L830

Das ist genial, wie er die Einstellungen gemeistert hat und die Blickwinkel, oder? Bearbeitet habe ich das nicht. Der kleine Mann ist 10 Jahre jung ….

Saal- digital , herrliche Fotodrucke

Ich durfte ein Exemplar meiner Fotos bei Saal- digital einreichen. Das Ergebnis ist wunderbar! Schnell und wahnsinnig hochwertig verarbeitet.

Es ist hinter Acrylglas gezogen und sieht echt schick aus. Es hat wahnsinnige Tiefenwirkung. Ich bin einfach restlos begeistert.

Hier der Link zur Website: https://www.saal-digital.de/

Schaut euch das an:

Mein Text von Instagram:

Ich habe den Fotodruck von Saal- Digital ausprobiert! Super, Wunderbar, empfehlenswert! ❤️❤️❤️😄 Fotoprodukte in HighEnd Qualität

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Das Einkaufszentrum

Die Kinder haben Schuhe gebraucht. Der erste Kampf ist immer das Geld. Manche Arbeitgeber zahlen nicht pünktlich und manche Exmänner auch nicht. Also erstmal mit ein paar Tagen Verspätung ins Geschäft. Nun ist es ja nicht so, dass meine Kinder nur ein paar Schuhe haben, aber wegen diversen orthopädischen Hilfsmittel eben immer nur ein paar, die sozusagen „totgetrampelt“ werden. Lieblingsschuhe müssen eben alles miterleben. Einen Tag vor dem ersehnten Einkauf löste sich der Schuh meiner Tochter förmlich auf. Die Sohle hing vorne ab und man sah schon, dass etwas nicht stimmte. Ich schämte mich schon, damit in ein Geschäft zu gehen. Töchterchen sah das lockerer.

Bei Kindern ist so ein Schuhkauf leider sehr oft. Einmal im Quartal. Denn Füße wachsen manchmal wie Salat, bzw. Kinderschuhhersteller konzipieren diese Schuhe nur für Kölner Kinder, die den ganzen Tag die Hohe Straße auf und ab laufen und nie Dreck, Pfützen oder Kühe sehen. Letzteres Übel für Schuhe ist eher die Kuhweide oder der Kuhstall…

Landleben ist komplett anders.

„Gummistiefel“ werden einige Mütter jetzt brüllen. Ja, sicher, aber Kinder sind spontan und meine Kinder sowieso. Da wird der Kuh oder dem Pferd auf dem Schulweg noch kurz „Guten Morgen “ gesagt.

Drei Paar Schuhe, alle abgerockt in 8-12 Wochen. Orthopädentermin, Einlagen…Aufwand, Zeit, Geld. Fahrerei und Tränen, weil der Glitzerschuh als Stiefelette in Rot eben nicht mehr da war!

Kinder also ins Auto und ab ins große Einkaufsvergnügen zu den Leuten mit der komischen Sprache.

Einkaufen in Luxemburg ist bedingt günstiger, da viele Non- Food Artikel nicht unsere hohe Mehrwertsteuer haben und qualitativ einfach hochwertiger sind. Milch, Butter und Kaffee sind sowieso günstiger. Sprit sowieso (1,15 € für Super!) also was will ich dann bei Deichmann und Co, wenn ich da die letzten Male zwar günstig mit drei paar Schuhen heimgefahren bin, diese aber teilweise den ersten Regen nicht ohne gravierenden Schaden überstanden haben.

Fuhren wir also ins noch unbekannte Umgebungsland und kauften Schuhe. Relativ schnell und extrem passend in allen (von meinen Kindern) erstellten Kategorien, so fanden wir. Sogar günstiger als in Deutschland erstanden wir Markenschuhe, die hier für mich eher uninteressant sind, da Lebensdauer und Preis nicht harmonieren. In Rekordzeit von 20 Minuten ohne Tränen oder Diskussion.

Ein relativ normales, schönes Einkaufscenter mit Tierbedarf, H&M und außerdem einem Baumarkt im Keller. Eine Art „Buttlers“ nur viel billiger, Parfümerien und der bekannte Kram eben. Möbelladen um die Ecke.

Herz, was willst Du mehr?

Danach noch zu „Delhaize“, ein großer Lebensmittelladen ähnlich wie „Rewe“, aber anders. Es gibt frische Pommes im Kühlschrank dort, die man statt tiefgefroren, zuhause gleich zubereiten sollte. Günstige Muscheln in kleinen Packungen oder in großen Beuteln, was mich dann stark an die „Metro“ erinnerte. Lach, frische Hummer, der noch im Glaskasten herumschwamm. Frisches Sushi von einem Mann in einem Glashaus direkt in der Fischabteilung. Meine Kinder lieben Sushi und Töchterchen schlug zu.

Die Luxembourger lieben kleine Häppchen mit allen möglichen süßen oder herzhaften, leckeren Inhalten. Pasteten, irgendwas aus Blätterteig, mit Fleisch, Gemüse oder eben süß. Meistens sind sie tiefgefroren und auch wieder in Familienpackungen zu haben. Es gibt sogar Toast in 3x3cm großen Stücken mit Käse und Schinken dazwischen, zum „einfach-in den-Ofen-schieben“! Sicher ist noch eine geheime Soße dazwischen, den die Luxembourger lieben Senf- und Remouladensauce in allen erdenklichen Variationen. Andalusische Soße ist mein derzeitiger Favorit. …

Wir haben seit Jahren keinen sooooo gut sortierten Supermarkt gesehen und gerade mit Kindern ist dann so ein Besuch mehr als lustig, wenn man ohne Einkaufswagen unterwegs war, weil man ja „nur“ Brot kaufen wollte.

Die Frau an der Kasse kauderwelschte mich dann auch noch wegen Bonuspunkten und Rabatte für Bratpfannen und Jamie Oliver- Ausrüstung zu. Gott sei dank in verständlichem Französisch, mit Luxembourgerplatt hätte ich garantiert noch einen Tischgrill mitgekauft, aus Versehen, weil ich kein Ton verstanden hätte.

Habt ein schönes Wochenende!

Autobahn

Autobahn

Heute Bonn- ich mag keinen Stau und ich mag auch nicht so gerne den Stadtstress.  Das ist der Vorteil, wenn man am Ende der Welt wohnt. Ruhe. Klein und fein liegt unser Dorf irgendwo im Nirgendwo.  Dafür gibt es hier, in der großen Stadt, einen Japaner, der gutes Sushi bereitet, ….jede Menge Weihnachtsgeschenke und ich brauche Schuhe! So ein Trip ist für mich mittlerweile etwas Besonderes und ich genieße den Luxus heute Abend aber wieder- irgendwo im Nirgendwo-Sternschnuppen zu zählen . ……

Funkloch

Man ist gerade im spannenden Teil einer Online- Unterhaltung und da schlägt die Eifel zu. Handynetz tot.

Komplett. Stundenlang. 

Wir wohnen in der Nähe eines riesigen Mastes. Eigentlich darunter. Es sind die Orte in Deutschland, in der der zivilisierte Mensch kein Haus kauft. Zwri winzige Dörfer in einem Loch- ohne Bäcker oder sonstige Läden.  Erst in  20km .Die Telekom spendet zwar eine  6000 er Leitung- aber nur nach 12 Wochen Wartezeit und mit Androhung einer Klage auf Schadensersatz. ….

Dafür sehen wir im Nebel die Sonne aufgehen, hören nachts die Windräder, so laut, wie als Untermalung einer Horrorfilmszene… und genießen die pure Natur, zwölf Stunden am Tag……

Wir leben es…