Croissant aus Reisblättern von TikTok

Croissant aus Reisblättern von TikTok

Croissant aus Reisblättern. Im Internet gesehen, ausprobiert, für gut befunden.

Manchmal sieht man im Internet etwas und denkt erst: kann eigentlich nichts sein. Dann probiert man es trotzdem aus und muss am Ende zugeben, dass es ziemlich gut ist.

So war es bei diesem Reisblatt-Croissant. Ich hatte die Idee irgendwo bei TikTok gesehen, fand das erst etwas dubios und dann doch interessant genug, um es selbst auszuprobieren. Mit Käse, Frühlingszwiebeln, Ei, ein bisschen Öl, etwas Milch und am Ende noch kleinen Butterflöckchen. Das Ergebnis war überraschend gut: außen richtig knusprig, innen weich, würzig und ziemlich sättigend.

Der eigentliche Trick liegt weniger in der Füllung als in der Anordnung der Reisblätter. Nicht einfach vier irgendwie übereinanderlegen, sondern zwei unten nebeneinander, leicht überlappend, und zwei weitere versetzt darüber. So entsteht in der Mitte eine stabile Fläche, auf die die Füllung kommt, und außen bleibt genug Rand, um alles einzuschlagen und zu drehen. Genau dadurch bekommt das Ganze später diese fast croissantartige Form.

Ich habe die Reisblätter kurz durchs Ei gezogen, die restliche Mischung mit dem zweiten Ei, etwas Öl, etwas Milch und 2 Esslöffeln Mehl verrührt. Wer es glutenfrei braucht, nimmt einfach glutenfreies Mehl. Dazu kamen noch die Gewürze, und diese Mischung habe ich dann in die Mitte gegeben. Darauf kamen Käse, Frühlingszwiebeln und ein paar kleine Butterflöckchen. Dann eindrehen, ab in die Heißluftfritteuse und bei 200 Grad ungefähr 20 Minuten backen.

Was dabei herauskommt, ist natürlich kein echtes Croissant. Aber es hat etwas von dieser goldbraunen, knusprigen, leicht blättrigen Idee — nur eben auf Reisblatt-Art. Und ehrlich: für etwas, das man zuerst auf TikTok sieht und innerlich ein bisschen belächelt, war das erstaunlich überzeugend.

Reisblatt-Croissant aus der Heißluftfritteuse

Zutaten für 2 große Stücke

8 Reisblätter

2 Eier

2 EL Öl

1–2 EL Milch

2 EL Mehl oder glutenfreies Mehl

geriebener Käse

2–3 Frühlingszwiebeln in Ringen

optional etwas Schinken

kleine Butterflöckchen

Salz, Pfeffer, Paprikapulver

optional Muskat oder Chili

So geht’s

Ein Ei verquirlen und die Reisblätter einzeln kurz darin wenden, damit sie weich werden.

Für jedes Stück vier Reisblätter auslegen: zwei unten nebeneinander, zwei versetzt darüber. Die Füllung kommt mittig auf die Überlappung.

Das restliche Ei mit dem zweiten Ei, Öl, Milch, Mehl und Gewürzen verrühren. Davon 2 bis 3 Esslöffel in die Mitte geben. Käse, Frühlingszwiebeln und nach Wunsch etwas Schinken darauf verteilen. Zum Schluss ein paar kleine Butterflöckchen dazugeben.

Dann die Seiten einklappen, alles von unten her aufrollen oder leicht eindrehen und in die Heißluftfritteuse legen.

Bei 200 Grad etwa 20 Minuten backen. Falls nötig, nach der Hälfte der Zeit vorsichtig wenden.

Am Ende ist das Ganze außen knusprig und innen weich und würzig. Also eine dieser Internet-Ideen, die ausnahmsweise nicht nur gut aussehen, sondern tatsächlich funktionieren.

Mungobohnensuppe

Ich hatte Mungobohnen gekauft und wollte eigentlich Keimlinge daraus ziehen. Die Kinder finden im Moment alles total spannend, was irgendwie „anders“ ist und Abwechslung bringt. Sogar Bohnen, die keimen. Bohnensuppe mit Keimlingen ? Noch besser!

Also habe ich sie sechs Tage lang eingeweicht und täglich das Wasser gewechselt. Heute habe ich dann beschlossen, die müssen jetzt gegessen werden…. also habe ich experimentiert.

Das wäre auch ein super SlowCooker Rezept, ohne das Andünsten, einfach alles in den Topf und los geht‘s.

Zutaten:

300g Mungobohnen eingeweicht (ursprünglich waren es 500g, aber daraus hatte ich am zweiten Tag schon Tomatensoße gemacht. Rezept folgt…)

500g Karotten in Stücke oder Würfel

250 g Kichererbsen aus der Dose

150 g- 200g Spanischer Schinken in Streifen (schmeckt super, weil nussig , süßliches Aroma!)

1 Chilischote oder eine Paprika

1 Esslöffel Tikka masala Curry Paste

Und frischen Koriander (ein halber Bund) , 5 Knoblauchzehen, Walnuss großes Stück Ingwer, 3 Liter Gemüsebrühe, ausgelassene Butter oder Ghee.

Den Knoblauch, den Ingwer und die Karotten kurz im Fett andünsten. Mit Brühe ablöschen und alle restlichen Zutaten, die Bohnen und die Gewürze dazu. Obendrauf den Schinken und den Koriander.

Alles mit soviel Brühe kochen, dass die Zutaten mit Wasser bedeckt sind. Etwa 1,5 Stunden köcheln. Mit etwas Chili nachwürzen, oder auch nicht. Etwas griechischer Joghurt als Topping und nochmal ein paar Korianderblättchen und fertig .

Guten Appetit!

Frozen Kaffee Latte – Mitohnesahne

Laktosefrei und mit sehr wenig Kalorien kommt dieser Drink, leider etwas spät, in den Spätsommer… 

Man braucht für diesen leckeren Drink :  

Kaffee gefroren – ich nehme da Silikonball- Formen
oder schöne Eiswürfelformen
Soja Drink Vanille oder Haferdrink Vanille, leicht erwärmt (nicht kochen!) und mit einem Hauch Zimt aromatisiert.  

Zwei bis drei Eiskaffeekugeln ins Glas, Flüssigkeit darauf, fertig.

Besonders lecker ist es mit dem Schoko- Haferdrink von Aldi!

Karottensuppe, ein Hildegard von Bingen -Rezept

Ausprobiert, verfeinert und vom Tester mit „Hmmmm“ gelobt.
Sehr lecker, und sehr bekömmlich für alle Kleinen…

1 große Zwiebel hacken und
1 El Butterschmalz goldgelb anrösten.
800 g Karotten schälen,schneiden,anrösten mit der Zwiebel
3 El Dinkelvollkornmehl dazu und alles gut anrösten, mit
1/2 l Wasser aufgießen, mit
Galgant-,Bertram-
und Quendelpulver würzen und ca 20min köcheln lassen.
Dann die Suppe pürieren und nochmal
1/2 l Wasser dazu und
50 ml Sahne dazu und eine kleine (!!!)
Prise Salz hinein, bevor es nochmal gemixt wird.

Man kann statt Karotten auch Kohlrabi, Zucchini, Kürbis :-)))), Brokkoli usw.zubereitet werden.

Dinkel- Zwieback nach Hildegard von Bingen

Mein Sohn liebt diesen Zwieback und er ist billiger und besser als der Gekaufte.

Sinnvoll ist es, die doppelte Menge zu backen.

Man benötigt:

400 g Dinkelfeinmehl
200 g Dinkelvollkornmehl

in einer weiten Schüssel mischen und eine Mulde hineindrücken

250 ml warmes Wasser bereitstellen, etwa 50 ml davon in das Mehl geben und

1/3 Würfel Hefe darin auflösen. Mit Mehl vom Rand bedecken.Sobald das Mehl Risse zeigt, das restliche Wasser und

100 ml Sahne
80 g Butter
1 El Rohrzucker
1 Tl Salz
1 Prise Bertram und
1 Ei dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig kneten.

Den Teig etwa 45 min gehen lassen, in 2 Portionen teilen und „schleifen“, d.h. den Teig in den hohlen Händen auf der Arbeitsfläche drehend bewegen. Zu dünnen Rollen Formen und auf das mit Backpapier belegte Blech legen.
Bei 160 ° ca. 30 min backen (Umluft)
Auskühlen lassen, in 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese auf das Backblech verteilen. Bei 180° Umluft ca. 20 min (dazwischen einmal wenden) trocknen bzw. rösten.
Über Nacht auskühlen lassen und in einem Papiersack aufbewahren.

Die sind auch super bei Schwangerschaftsübelkeit am Morgen! Ansonsten immer und überall bei Söhnchen im Einsatz…..

Gebackene Sünde

Ich mal wieder Kuchen gebacken……ahhhhhhhh-
Dieses verdammt gute Kuchenrezept fiel mir in die Hände. Leider waren die Mengenangaben ungenau, ich versuchte es trotzdem und habe das Rezept leicht abgewandelt, das ist herausgekommen… we love it!!!
Ursprünglich hieß er „Fondant-Kuchen“, ich nenne ihn „Sünde“

1 Blech, oder Auflaufform ca. 28 X 38 cm.

40g Kakaopulver
200 ml Wasser
220 g Butter oder Margarine (Butter ist besser)
240 g Mehl
350 g Zucker
1 TL Natron
1/2 TL Salz
3 Eier (M)
100 ml saure Sahne
1 TL Vanille
Glasur:
80g Butter oder Margarine
50 ml Milch
3 El Kakaopulver
4 EL Puderzucker
100g Mandeln in Stiften (diese hacken)

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Kuchenform einfetten.

In einem Mittelgroßen Topf 200 ml mit Kakao mischen und aufkochen. Vorsicht, gut rühren, damit nichts klummt.
Die Butter dazu und schmelzen. Topf zur Seite stellen.
Mehl, Zucker und Natron mit Salz zusammen sieben und diese in den heißen Kakaotopf rühren. Die Eier mit der sauren Sahne verquirlen und mit der Vanille ebenfalls in den Topf.
Alles gut durchmischen (mit dem Schneebesen reicht).
In der Form 30 min backen, bis der Kuchen sich innen fest anfühlt.
Die Glasur kann während des Backens zubereitet werden.
Hierfür die Butter mit Milch, und Kakaopulver zum kochen bringen. Vorsicht, es brennt leicht an, deswegen nicht den Kochlöffel loslassen!
Den Puderzucker hinzu und gut durchschlagen, bis die Masse homogen ist. Die gehackten Mandeln dazu und wenn der Kuchen fertig ist, die Masse auf den noch heißen Kuchen verteilen……
Abkühlen lassen und dann kalt genießen………………ohhhhhhhhhhhhh