Sohnemann trifft auf Einheimischen, der Platt schwätzt. Hört eine zeitlang zu und meint später im Auto: „Der Johann spricht Deutsch, das kann ich nicht verstehen !“
Autor: mitohnesahne
Pusteblumen
Wir konservieren Pusteblumen. Das geht so:
Holzstäbchen nehmen und in den Siel der noch geschlossenen, gerade sich öffnenden Pusteblume stecken und über Nacht abwarten.
Fertig. Die Samen bleiben an der Blume und lassen sich nicht abpusten.



„Da kräize mer eben alles un“
Luxemburg / „Da kräize mer eben alles un“: Mutter nimmt neue Schulregelung aufs Korn | Tageblatt.lu : Tageblatt.lu
— Weiterlesen www.tageblatt.lu/headlines/dann-kraeizen-mer-eben-alles-un-mutter-nimmt-neue-schulregelung-aufs-korn/
Der Bericht ist zwar teilweise auf Französisch, aber echt lustig und sehr authentisch. Bei uns leider nicht online lösbar…
Kartoffeln
Die Grundschule ist auf die tolle Idee gekommen, Kartoffeln zu verteilen, damit die Kinder das Wachstum und die Ernte verfolgen können.
Grundsätzlich prima. Nicht so prima findet das unser Gärtner, der dann mit seinem Rasenmäher den neuen Kartoffelacker umfahren muss. Also abgelehnt. Nicht von mir, sondern weil Zeit- Nutzen und Stundenlohn, nicht konform sind. Ich bin ja froh, dass er trotz seiner bevorstehenden Rente überhaupt noch mäht.
Im Vorgarten ist es auch kein guter Plan. Da liegen Eifelsteine für die Kinder (ein neuer Hype um bunt bemalte große Kieselsteine, die unter Kindern gefunden und gesammelt werden), zwischen bunten Blümchen für die Bienen. Ein Bienenstock wäre mein Traum, aber man denkt ja an die Nachbarn. Obwohl das ja auch ein Trend ist, seinen eigenen Bienenstock zu haben, gleich nach den eigenen Hühnern. Die wir hier leider auch nicht halten können. Spart aber Dreck, Geld und Nerv.
Also Kartoffeln im Vorgarten? Och nööööööö, ich bin dann eher für Blümchen und als Alternative Tomaten in Töpfen. Hier verfrieren ja selbst Küchenkräuter im Sommer!
So, und schon haben wir es wieder. Frau S. macht nicht mit und ihr armer Sohn hat keine Kartoffeln gepflanzt bekommen.
Ich Rabenmutter! Ich pflanze keine Kartoffeln!
Oh nein! Oh mein Gott!
Sagt mal, ich weiß es ist lieb gemeint, dass ist auch kein Vorwurf gegen die Schule, die Schule ist super… nur gegen die Supermütter, die damit angeben, ihren Rollrasen im Vorgarten umpflügen um: Kartoffeln zu pflanzen, die in der Eifel sowieso nicht wirklich gedeihen! Das ist einfach Unfug.
Ich weiß wovon ich rede, ich bin immerhin aus der Pfalz!
Für Frau R.
Dieser Eintrag ist von 2015 und 2017.
Weil wir immer wieder auf das Thema zu sprechen kommen, hier der Reblog.
Brot ist nicht nur Mehl, Wasser und Hefe, das wollte ich Ihnen gestern noch sagen…. Es ist ein Teil unserer Fürsorge. Jetzt und schon immer gewesen. Es braucht Zeit und Liebe.
Hier nun der Orginaleintrag, den Google findet unter: Mitohnesahnes Brot.
Ich widme dieses Rezept einer Frau, die ich ab und zu, ein paar Mal im Jahr treffe. Oft habe ich das Gefühl, sie schaut in die Seele der Menschen, wie in die Oberfläche eines klaren Flusses.
Ich bin sehr dankbar, Sie zu kennen, denn Ihre Ratschläge sind immer richtig und gut… Danke.
Sie zu treffen ist immer eine spannende Bereicherung. Trotzdem ist unsere „Beziehung“ weniger privat, sondern eher geschäftlich. Deshalb unterhalten wir uns am Rande, ab und zu über Rezepte. Letztens erzählte sie mir, dass sie versucht habe, nach unserem letzten Gespräch, Brot zu backen, aber irgendetwas schief lief. Scheinbar hatte sie kaum Mehl verwendet, sondern nur Körner…jaaaaaaa……nun. Leider ist Gluten der Klebstoff des Mehls.
Jedenfalls haben wir sehr gelacht.
Da ich viel von ihr lernen durfte und so gesehen ihr etwas schuldig bin, hier nun mein Rezept :
Meine Liebe, ich danke Ihnen. Für Ihre Zeit und Ihren Rat.
Bedenken Sie, Brot backen geht nur mit Liebe, denn Brot war schon immer das wichtigste Lebensmittel in der Geschichte der Menschen.
Mein Sohn hat schon früh gelernt, dass man „ist“, was man „isst „!
Text von 2012-11-07 20.51.49:
Ich habe wieder ein Experiment gewagt, irgendwie hat es mir Brot angetan. Brot mit Anis und Fenchel. Im Mörser zerkleinert und je einen Teelöffel unter das Mehl gemischt. Das duftet, gerade in meinem Ofen.
1 Würfel Hefe
Ca. 250-300ml ml warmes Wasser Wasser nach Bedarf- der Teig darf nicht bröseln, aber auch nicht stark kleben.
1 El braunen Zucker
1 Tl Salz
1 Tl Anis, am besten im Mörser zerkleinert, ebenso 1Tl Fenchel
350 g Roggenmehl Type 1150
250 g Weizenmehl
Die Hefe mit Zucker um Wasser auflösen, langsam von innen nach aussen in einer Schüssel, ins Mehl einkneten. Mit den restlichen Zutaten, versteht sich. Dann 30 min in einer geschlossenen Schüssel warm gehen lassen. Ofen bei 50°C.
Dann nochmal kneten, eine Kugel formen und aussen einmehlen, damit das Brot nicht ausläuft. Auf Backpapier setzen und nochmal 30 min gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C backen.
Man kann nun 100 g Weizenmehl durch Körner ersetzen, aber nicht mehr. Oder statt Weizenmehl, Dinkelmehl verwenden. Das geht problemlos. Nur sollte man dabei unbedingt die Konsistenz im Auge behalten. Also Tipp: Erst das Orginalrezept backen, wenn man dann ein Gefühl für den Teig gefunden hat, darf man nach Herzenslust Experimente starten.
Eine kleingeschnittene Zwiebel ist übrigens auch der Hit!
Und meine Sonntagsgeheimwaffe:
Toastbrot:
Die Eifel ist bunt und weit.
Wir nehmen am Wochenende immer ein Picknick mit, wenn wir mit dem Hund längere Zeit unterwegs sind. Diesmal hatte ich die ultimative Idee, Toastbrot zu backen und das als Sandwich einzupacken. Den Rest (den es nie gibt :-)), stecke ich am nächsten Tag in den Toaster.
Man nehme:
240g Wasser
1 Pk Trockenhefe
30g braunen Zucker
30g Butter und einwenig mehr zum Fetten der Form
500g Mehl/ Weizen oder feines Dinkel, kein Vollkorn bitte
1 TL Salz
Man mischt das Wasser mit der Hefe, dem Zucker und der Butter kurz in einem Topf so, dass es handwarm bleibt und die Butter verläuft. Dann das Mehl und das Salz in einer Schüssel mit der Mischung verkneten.
In der Schüssel mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt, 30 min gehen lassen. Dann den Teig kneten, in drei Teile teilen und in einer Kastenform (30x12x10cm), die drei Teile nebeneinander legen und nochmal gehen lassen. Bis sich das Volumen verdoppelt hat. Ungefähr 30 min. Wenn man es braun mag, mit Milch bestreichen.
Dann auf 180°C, im vorgeheizten Ofen, 30 min backen.
Erst abkühlen lassen, auch wenn es schwerfällt, dann erst schneiden.
Das ist lecker mit Mayo und Käse, Schinken, Salat und Ketchup, oder Lachs und Meerrettich. Oder getoastet, mit Butter und Honig oder Erdbeermarmelade….. oder…….
Shopping Kings and Queen
Die Kinder haben das unlimited Reading von Amazon entdeckt. Alles, was sonst kostet, ist im unlimited Account schon enthalten. Oder für einzelne Tage kostenlos beziehbar. Jetzt sind die EBook-Reader knall voll und jeder prahlt mit seinem „Schnäppchen“, wenn das tägliche kostenlose Angebot, drei Tage später plötzlich wieder 9 Euro kostet.
Mich erinnert es an Broking. Kaufen, ne Weile warten bis der Preis steigt. Der Gewinn? Einfach Spaß!
Also, anschauen, Probe lesen und dann horten…. genau mein Ding. Das der Kinder sowieso. Tatsächlich lesen, tue ich die Bücher auch. Jedenfalls die Romane und Krimis. Kochbücher sind eher so ein „nice to have“. Bilder gucken, Aufbau analysieren und abhaken. Fertig.
So. Ich habe gerade „Achtsam Morden“ erstanden und verkrümel mich sehr achtsam in mein Bett. Die Probe las sich sehr spannend und noch interessanter als der Titel.
Schlaft schön. Schön achtsam sein!
Die Macht des Wortes
„Ja! Sie müssen das Gewicht jedes Wortes spüren, die Gedanken des Autors fühlen, die Welt der Protagonisten erfahren, hineinschlüpfen zwischen die Seiten und die Druckerschwärze schmecken können.“
Aus „Buchland“ von Markus Walther
Tag der Befreiung
Heute haben wir demonstriert. Innerlich. Auf der Brücke nach Luxemburg.
Scheiss auf die Pandemie! Wieso soll die Grenze etwas aufhalten, was bis Amerika kommt? Unsere Grundversorgung ist länderübergreifend. Jetzt unterbrochen. Es hat doch null Zweck und noch weniger Sinn.
Morgen machen wir es wirklich. Ich male Plakate und wenn die Kinder möchten, gehen wir zusammen. Waren wir nicht ein Europa?
75 Jahre danach.
Schön
Talblick

Wesentlich grüner ist es wohl heute…. das war am 14.03…. einen Tag nach dem Lockdown.
Käsekuchenmuffins gegen schlechte Laune
Eigentlich mag ich kein Puddingpulver am Kuchen. Fertigmischungen sowieso nicht. Die Kinder wollten aber unbedingt einen Anti- Pandemie- Kuchen……. okay! Das Päckchen Vanillepudding kann ich noch gerade so tolerieren, denn sie schmecken prima und sind einfach… mit Gelinggarantie!


Zutaten:
120 g Zucker, 2 El Weichweizengries, 5Tl Öl, 2 Eier, 2Tl Zitronensaft, einen Hauch Abrieb der Schale, eine Priese Salz, 600g Quark und ein Päckchen Vanillepuddingpulver
Alles gut verrühren und in Formen füllen.
20 min bei 175Grad backen. Fertig
Getier

Was hat „rechte Gesinnung“ mit gesunder Skepsis und Menschenverstand zu tun?
Also, fassen wir zusammen, wer gewisse „Halbwahrheiten“, Gesellschaftskritische Berichte oder generell Kritik an der momentanen Situation übt, ist rechts!
Oh ?! Ich bin rechts, weil ich lesen kann?
Schön, dann bin ich ein rechter Mensch. Besser als ein verdrehter oder verquerter. Oder ein dummer Mensch!
Der Bundesrat beschließt am folgenden 15.05.2020 Tagesordnungspunkte…. okay- jetzt bin ich wieder rechts, weil ich gerade Fakten liefere.
Oh Mann!
Hier der Link :
https://www.bundesrat.de/SharedDocs/TO/989/download/989-to-entwurf.pdf?__blob=publicationFile&v=3
Es lebe die DDR! Es lebe der Kontrollzwang, es lebe die Meinungsfreiheit und es lebe eine nicht mehr vorhandene Demokratie!!!
Alles Rechtes Gesindel hier ! Hab Euch trotzdem lieb!
Netzfund

Ausflug mit Maske
Wir waren in Bitburg. Das ist so die nächste, größere Kreisstadt. Der blanke Wahnsinn dort! Schlechte Luft im Kaufland, so dass man die Maske abziehen muss, weil man sonst fast erstickt. Dann wird man angepöbelt, weil man ja fast erstickt. Menschenmengen vor Geschäften, die warten, bis man überhaupt rein darf (um dann unter der Maske zu ersticken ….).
Pahhhhh, ich habe Panikattacken in engen Räumen. Erstrecht unter diesen Masken! Neuerdings hasse ich Menschen, abgesehen von meiner Familie und ich finde Gutmenschen und Besserwisser eigentlich nur noch zum Kotzen…
So . Jetzt raus in den Wald und erstmal laut schreien und atmen! Ganz tief atmen!
Platz
Über Platzmangel kann ich hier nicht klagen. Die Eifel hat Platz … jede Menge Platz sogar. Mein Haus hat Platz, der Garten, auch für Häufchen aller Art, lach… und das Dorf und der ganze Landstrich sowieso.
Nur der Dorfladen nicht. Der ist klein und eng . Aber, er hat wirklich alles, was man braucht. Allerdings immer nur 2-3 von jeder Sorte. Also nicht gedacht für Wocheneinkauf oder Familien mit mehr als einem Kind.
Das führt zu Diskussionen mit den Mitarbeitern, zu extremen Mangel an Klopapier und Mehl… zu Hefelosigkeit und Gemüsenotstand. Obst ist auch sehr beschränkt auf Äpfel, Orangen und Bananen. Aber gut, dafür entfallen die 25 Kilometer zum nächsten Aldi. Man will ja nicht meckern.
Das gute am Platz haben ist, man hat keine Mindestabstandsprobleme, kann wieder Touristenevents in Planung nehmen und dank des Platzes, auch die Zukunft wieder etwas sicherer ins Auge fassen. Wenn früher hier individueller Urlaub gut funktioniert hat, wird er es in ein paar Wochen auch wieder. Wegen dem Platz….. und der Eifel und so……
Eifeltomaten
Die Tomaten in der Eifel starten auch Homeoffice….

Geschmacksexplosion mit Spargel

Pastasauce mal als Gemüsecontent mit explosionsartigen Aromen ….
Für 2 Personen braucht man : 350g Pasta al dente
Für das Gemüse :
1 Bund Mangold oder Pak Choi
250 g Grünen (dünnen) Spargel
2 Knoblauchzehen
5-6 Champions in Scheiben
2 Tomaten
1 halbe Bio Zitrone
1 gelbe Paprika (optional)
2 El Ziegenfrischkäse und 2 Stückchen (Menge zweier Esslöffel) Gorgonzola
1 kleine Chili (optional und dann bitte sehr sparsam, ohne Kerne, dosieren!)
1 Haselnuss großes Stück Ingwer
halben Teelöffel Suppengewürz
Das Gemüse grob in Stücke schneiden. Der Spargel muss in dünner, kleiner Form nicht geputzt werden. Zitrone auspressen und etwas Schale abreiben. Knoblauch und Ingwer fein hacken und mit dem Mangold und dem Spargel leicht anbraten. Etwas Suppenpulver und zwei Esslöffel Wasser dann hinzu. Dann die Pilze, den Paprika dazu. Kurz weiterdünsten, bis der Spargel leicht bissfest ist. Dann die zwei Käsesorten und den Zitronenabrieb dazu, Käse schmelzen lassen. ….Zum Schluss etwas Chili und den Zitronensaft.
Das Ganze über die Spagetti in eine große Schüssel geben.
Mein Tipp: Den Ingwer relativ am Ende dazugeben, statt zu Anfang……dann schmeckt es wieder ganz anders…..
Guten Appetit!
Mamaaa….
15:30 Uhr in der Eifel. Ausnahmsweise mal Videochat im Homeoffice. Ich bange, dass jetzt nicht die ganze Straße online geht und das Internet versagt. Emails waren da bisher immer praktischer, weil man nicht an Zeiten gebunden ist. Gut, so ein Videochat ist auch schnell erledigt. Im Esszimmer, ich habe mich extra geschminkt und entsprechend angezogen. Obenherum wohlgemerkt.
Dann die Katastrophe…
Von hinten kommt mein Kind aus dem Garten angestürmt und brüllt in die Kamera: „Maaamaaaaa, meine Schwester hat in den Garten gekackt und sich den Arsch mit Blättern abgewischt!“
Verdutztes Gesicht im Laptop. Die Augen aufgerissen wie Gollum.
„Ja, Frau Sahne, das schätzen wir so an Ihnen, ihre natürliche Authentizität!“
Rotzzipfel
Jetzt hat man festgestellt, dass ein Backofen und eine Kochwäsche nicht hilft, das Virus vom Mundschutz weg zu bekommen. Falls es dann auch da drauf ist. Hmmm….
Ich finde die Augen empfindlicher, denn dort das Virus zu empfangen ist logischer….aber ich bin nur Mutter und kein Virologe.
Was ist eigentlich mit den Schnurrbart- und Vollbartträgern? Das finde ich furchtbar unhygienisch. Waschen die sich bei 95Grad? Nein… also. Aber da sagt komischerweise wieder kein Mensch was!

