Vielleicht …

… sollte mal die Drogenfahndung nach Berlin schicken.

Denn dann wäre der ganze Haufen im Ar…

Kokain wirkt stark stimulierend auf das zentrale Nervensystem, vor allem durch die erhöhte Ausschüttung von Dopamin. Das führt kurzfristig zu einem Gefühl von Energie, Klarheit und gesteigertem Selbstvertrauen. Genau hier liegt das Problem: Die eigene Leistungsfähigkeit wird häufig überschätzt.

Unter Kokain-Einfluss fühlen sich Menschen wacher, kompetenter und überlegen, als sie tatsächlich sind. Risiken werden unterschätzt, Entscheidungen impulsiver getroffen. Das kann sich in gefährlichem Verhalten äußern – etwa im Straßenverkehr, bei finanziellen Entscheidungen oder in sozialen Konflikten.

Die sogenannte „Bewusstseinsüberschätzung“ ist dabei kein Zeichen realer Stärke, sondern eine verzerrte Selbstwahrnehmung. Nach Abklingen der Wirkung folgt oft das Gegenteil: Unsicherheit, Erschöpfung und ein deutlicher Einbruch der Stimmung.

Kurz gesagt: Kokain hebt nicht die Fähigkeiten – es verschiebt nur die Wahrnehmung davon. Und genau das macht es so riskant.

Also ich meine nicht die Insassen des Zoos oder einer psychiatrischen Einrichtung, sondern unsere Regierung .

Punkt

Fernsnulmes oder die Deepfake- Nullrunde

Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich Dinge erledigen können. Eben noch Schlagzeilen, Empörung, moralische Aufladung – und jetzt? Funkstille.

Als klar wurde, dass Christian Ulmen offenbar keine „Deepfakes“ verbreitet hat, sondern mit Einverständnis Zugriff auf die Social-Media-Kanäle von Frau Fernandes hatte – inklusive Kreditkarte –, war die Geschichte plötzlich… durch. Einfach so.

Vorher klang das noch ganz anders. Bei Der Spiegel und in der Tagesschau wurde das Thema groß gefahren. Dramatisch genug, um perfekt in die aktuelle Debatte zu passen: digitale Gewalt, Desinformation, Regulierung. Die üblichen Buzzwords standen geschniegelt in der ersten Reihe.

Und jetzt? Keine klare Klarstellung ? Keine klare Korrektur. Kein „Moment, das war vielleicht vorschnell“. Stattdessen: weiter im Programm.

Blamage vertuschen funktioniert mit übergehen immer gut. Soweit.

Das Muster kennt man langsam. Erst wird ein Fall maximal aufgeladen. Empörung funktioniert schließlich zuverlässig. Daraus entsteht Druck – politisch, gesellschaftlich, medial. Und genau dieser Druck ist praktisch, wenn es darum geht, neue Regeln durchzusetzen oder bestehende zu verschärfen. Gerade im digitalen Raum, wo sowieso viele nur darauf warten, endlich „durchzugreifen“.

Dass viele große Plattformen aus den USA kommen, macht das Ganze politisch noch attraktiver. Da lässt sich Regulierung gleich doppelt gut verkaufen.

Blöd nur, wenn sich die Ausgangsgeschichte nicht hält.

Dann wird es leise. Sehr leise. Die große Welle läuft einfach aus, ohne dass jemand groß erklärt, was da eigentlich schiefgelaufen ist. Zurück bleibt das, was hängen bleibt: der erste Eindruck. Der ist bekanntlich der langlebigste.

Und der Mensch, um den es ging? Der Beschuldigte „Mann“? Für den gilt dann irgendwo zwischen Schlagzeile und Schweigen noch die Unschuldsvermutung. Theoretisch zumindest. Genuschelt wird Unschuld, nur interessiert das ja nicht.

Was komplett fehlt: irgendeine Form von Aufarbeitung. Keine breite Diskussion über vorschnelle Berichterstattung. Keine Empörung über mögliche Falschbeschuldigungen. Kein Korrektiv. Einfach nächstes Thema.

Man könnte sagen: Das System läuft. Schnell rein, schnell raus, möglichst viel Wirkung dazwischen.

Die eigentliche Frage ist nicht, ob das wieder passiert. Sondern wie oft wir noch so tun, als wäre das alles ganz normal.

Wer demonstrieren war- kommt sich veräppelt vor, die anderen Leute, maximal verarscht.

Ich hab’s j gleich gesagt 😘