Anspruch

„Weisheit to go“ von Albert Kitzler. Von audible als Hörbuch. Wirklich schön, wenn man etwas Intelligenz im Alltag zurück möchte. Anspruchsvolle Unterhaltung. Sehr informativ. Sehr angenehm gelesen…

Der Titel wird dem Buch nicht gerecht. Er klingt eher zeitgemäß flach.

Wirklich empfehlenswert!

Ich bin gesperrt

Gesperrt bei Twitter, weil ich Frau R. Lang unter ihrem Foto, auf dem stand: „…wir müssen härter durchgreifen, um das Klima nachhaltig zu verändern!“, empfohlen habe, ihr Handy wegzuwerfen, alles was aus China kommt, wegzuwerfen, sich ein Fred Feuerstein- Auto zuzulegen und als gutes Vorbild mit massiger (ich konnte es mir nicht verkneifen) Wirkung voran zu gehen! War das beleidigend??? Nun ja, es ist drei Uhr nachts, und Twitter ist mein neues Lieblingsding, auch aus der Eifel Meinung zu verbreiten. Elon Musk ist eigentlich doch nicht so verkehrt…lach .

So, und wegen eventuellem Shitstorm, ich diskriminiere keine dicken Menschen, aber man sollte in so einem Job, eine Vorbildfunktion begleiten, vor allem wenn man über Ernährung predigt und nicht eher nur das Mitleidsvotum erfüllen. (Weswegen ist die Dame denn sonst auf ihrem Posten??? Qualifiziert ist die ja nicht, nur in der Disziplin: unerschütterliches Ego)

Empathie

Gerade las ich, dass Jugendliche, im Alter meiner Kinder, in Bad Meinberg einen Obdachlosen Mann totgeschlagen haben.

Mir bleibt die Spucke weg, vor Schock.

Was ist hier los ???

Ich sehe Kinder, die 14 Stunden am Tag entweder am Handy oder iPad kleben und die Schulen das auch noch unterstützen! Zumindest das iPad ist an unserer Schule Pflicht. Welche Spiele und Videos die Kinder benutzen „liegt in der Obhut der Eltern“, laut der Lehrer. Selten so gelacht!!!!!!!

Wie wäre es mit Unterricht in Empathie, Resillienz und christlichem Verhalten???????

Wir verlieren unsere Kinder und irgendwelche unfähigen Hansels, einer verlorenen Generation feiern das, festgeklebt am Asphalt und völlig fehlgeschlagener, verblendeter Job-Verteilung als Minister oder ähnliche fatale Verantwortungsbereiche .

Was wir sehen ist das Resultat einer frühen Internetgeneration… Die Betonung liegt auf früh! Also habt Angst, vor dem, was noch nachkommen wird !!!

Qilin

Harry Potter Fans kennen es. Ich jetzt auch. Da wir ja in den Nebenräumen von Hogwarts leben, wundert es hier niemand.

Dumbledores Geheimnisse

Mein Qilin ist schwarz, kam sanft in mein Leben, als alljährlichen Libelle. Er klettert auf meine Schulter, schnurrt in meinem Arm und zaubert jeden Tag Liebe in unser Leben.

Kinder

Kind 1: „…wir könnten Ariel streamen!“

Kind 2: „…die Menschheit streamt sich tot ! Ich mag Ariel nicht, außerdem ist die jetzt lesbisch!“

Nicht, das sie etwas gegen Lesben hätte, aber sie fand immer den Prinzen besser !

Kind 3: „Ich glaube nicht, die gendert nur…. Aber die hat einen Mann , oder nicht? Sie ist aber eine Frau, oder ???“

Kind 2: „Keine Ahnung, ich gendere auch , bin ein Gubbel-Gubbel und Ariel ist glaube ich, nur schwarz !“

Ich wollte gerade sagen dass man das nicht sagt, aber „farbig“ stimmt ja auch nicht, denn dann wäre sie grün oder lila …. War die Eisprinzessin nicht auch neulich plötzlich lesbisch??? Verwirrung…

Schließlich muss ich dann auch etwas beitragen: „Kinners, ..ich gendere auch, ich bin ein Einkaufswagen und rosa, und mit Glitzer!“

Noch mehr Verwirrung…..

Kind 3: „Ja, erklär das ma den konservativen Tanten auf der Verbandsgemeinde!!!“ 😂😂😂😂😂😂

Herr von Ribbeck

Theodor Fontane
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit

Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste ’ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.

Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
So flüstert’s im Baume: »Wiste ’ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

Freitag der…

… Tag der Vergeltung.

Sicherlich könnte ich heute philosophische Dinge schreiben, traurige, aufmunternde, mit Sinn oder ohne Sinn, denn dieser Tag bleibt ewig.

Ein Szenenbericht.

Irgendwo steht eine Frau in ihrer Wohnung, macht den Kindern das Frühstück, kontrolliert ihre empfohlenen Vorräte immer und immer wieder. Vielleicht betet sie. Vielleicht kocht sie Tee oder trinkt den 4. Kaffee. Sie schrieb vor zwei Tagen : „Wir sollen in den Wohnungen bleiben, mit Vorräten, Medikamenten, aber wie? Man kann nichts mehr kaufen…Das Notgefühl ist unerträglich. Sei froh, dass Du nicht hier bist. Es ist nichts für Menschen!“ Dann schildert sie, wie ihr Neffe, der Soldat ist, seinen sterbenden Chef aus einer Schießerei trug. Wie er in seinen Armen starb und wie dieser 20 Jährige seinen besten Freund verlor.

Sie bleibt, in ihrer Wohnung, mit Vorräten und Medizin für drei volle Tage. Bei ihr ist es üblich, täglich einzukaufen, immer frisch auf Märkten und nur das, was man braucht. Bevorratung gibt es dort kaum. Das ist fremd für sie. Die Möglichkeiten sind begrenzt. Es ging ums Überleben, die letzten Tage, Essen war Nebensache.

Dumpf jede Nacht, grausam der Morgen.

Kein Kontakt mehr, Stille .

Mein Kloos im Hals ist riesig.

Ich stehe auf, höre Nachrichten, mache den Kindern Frühstück und trinke den 4. Kaffee.

Jedes einzelne Mal

Trifft es mich bis ins Mark, treibt mir die Tränen in die Augen und lässt mich stumm.

„Ich passe auf Dich auf und ich zeige Dir, dass ich da bin….Ich melde mich. … Ich schicke Dir Wesen, die Du liebst, verspreche Dir, dass Du sein wirst wie früher und werde Dich beschützen. „

Es gibt kein Teich in unserer Nähe , kein Bach oder See. Trotzdem fliegt in der Woche seines Todes, jedes Jahr eine handgroße Libelle an mir vorbei. Betrachtet mich, den Hund neben mir, umkreist mich, bleibt eine Weile neben mir und fliegt dann einfach der Sonne entgegen.

Respekt!!!

Eigentlich hat Frau Baerbock meine Bewunderung….dass sie sich nach all dem Shitstorm immer noch so ohne Gesichtsentgleisung, Heulkrampf oder Weglaufen in den Bundestag traut. Respekt!!! Jede normale Frau hätte (drogenfrei versteht sich ) lange das Weite gesucht, wäre nach Hause gerannt und hätte ihren Kindern Kuchen gebacken und sich geschämt. Tagelang sich im Zimmer eingeschlossen und Fingernägel gekaut.
Respekt, aber DAS, was die da einwirft will ich auch, dann erobere ich den Mond in 360 Grad, mit Kobold im …..und jedes andere Land, was Hunderttausende Kilometer weit weg ist und erkläre auch Russland den Krieg!!!!

Dating oder doch Verzweiflung?

Der eine ist Kampfvegetarier, der andere Gesundheitsschuhträger, der nächste sieht zwar optisch gut aus, aber fährt aus tiefster Überzeugung ein E- Auto und rollert mit einem Tretroller 13 Kilometer zur Arbeit. Isst keine Eier wegen den toten Hähnen oder so und nur Biosalat.

Der nächste kann offenbar nicht lesen, denn ich hatte angegeben, dass ich KINDER, Hunde, Katzen habe, mag und diese in meinem Haushalt leben. Okay….nicht jeder schafft es, ein Profil über das Bild hinaus anzusehen. Gruselig sind auch die Bilder, die man nach kurzer Zeit schon in seinem Postfach findet… Hey, welche Frau will das nackte, kümmerliche Geschlechtsteil des Typen schon nach 30 Minuten auf dem Display sehen, wenn da „ernsthafte Beziehung“ steht ???? Manchmal gibt es nicht genug Würge- Emoji dafür.

Ach schlimm, einer, der weder Nagelschere noch Zahnbürste kennt, schafft es nicht mal bis zu einem “ Hallo“ und sitzt wahrscheinlich heute noch allein und wartend im Café . Gott sei Dank hatte ich das von draußen (!) früh genug gecheckt.

Dummschwätzer und unangenehme Schleimer gibt es leider zu Hauf. Am Schlimmsten sind die, die sich logischerweise für unwiderstehlich halten.

„Ich weiss nicht, ich bin ein gut gebauter, sehr gutaussehender, solider, sympathischer, humorvoller Mensch, das würde ich sagen, ohne überheblich zu klingen!“ Nichts gegen Angus Young, aber der Typ hatte bis auf den Musikgeschmack jegliche Gemeinsamkeit. Gross, sympathisch, gutaussehend, gut gebaut, dicke Oberarme…… *Ironie off* ich werde wohl doch noch zum Augenarzt müssen, denn scheinbar bin ich durch die Schönheit der Typen blind- geblendet worden..

Sehr kostenpflichtige Plattformen unterscheiden sich kaum von den billigen, denn sind wir ehrlich, manche Menschen sind grosskotzig und trotzdem arm, andere eher sparsam oder vernünftig und es ist schon fast Verzweiflung, wenn jemand fast 300 Euro ausgeben will, im irgendeinen übriggebliebenen depressiven Single mit sonstigen psychischen Problemen kennen zu lernen, oder?

Ich habe es schon längst aufgegeben. Es ist mir zu dumm, zu anstrengend und irgendwie bin ich einfach nur genervt!

Mädels , geht auf Partys, Events, in den Baumarkt zum Männer-Fang,oder lasst es einfach. Wenn einer in der Pflanzenabteilung von Obi steht, ist er sicherlich weniger der Nagler im Bett, als der Prolet beim Autozubehör. Lach….

Schaut Euch Sex and the City an…. ich, ich konnte Mr Big sowieso nie leiden…. Dokus sind auch ok. Mit Eis und Chips und dem Hund an den Füßen.

Manchmal liegt das Gute im Telefonbuch und es kann für einen lustigen Abend zu Zweit dann auch der Ex sein, vorausgesetzt, der dated nicht gerade ein Sumpfhuhn in den Tiefen der Eifel .

Kirmes

Das Fest ist vorbei… 4 Tage mit wenig Schlaf. Ich kann mit den Kindern jetzt sehr viele Schlager auswendig. Jedenfalls den Text nuscheln. Im Garten lagen diesmal keine Alkoholleichen und Scherben oder körperliche Erleichterungen sind diesmal auch nicht da. Gut überstanden, im Gegensatz zur Maifeier, die apokalyptische Ausmaße angenommen hatte. Ich hasse Techno und ich hasse es, wenn man bei geschlossenen Fenstern immer noch die Gläser im Schrank wackeln sieht…mit 40 Minuten Unterbrechung, tatsächlich 32 Stunden lang ! Ich bin kein Freund der Polizei und verpetze auch nicht gerne, aber nächstes Jahr bin ich nicht mehr nachsichtig, was meinen Schlaf und diesen Psychoterror angeht. Denn mehr war es im.allgrmeinen Bierbesäufnis nicht. Mai- Saufen !

In ein paar Tagen ist wieder Weihnachtsmarkt Vorglühen, dann Weihnachten, Sylvester und gleich wieder Fastnacht. Wie schon gesagt, die Leute hier sind dem Alkohol sehr verbunden und es gibt immer einen Grund zu trinken. Gut, Ärzte, Scheidungsanwälte und Psychiatrien brauchen schließlich Klientel, wenn es keine andere Art von Freizeitbeschäftigung gibt. Was soll man da sagen. Ich kenne diese Leute hier nicht und ich lege keinen Wert darauf, sie zu kennen. Es ist nicht meine Welt. Feuern hört irgendwann auf, wenn man drei Kinder hat.

Ein Theater wäre toll hier oder eine Ausstellung, denn außer Westwall und Kriegsmuseen gibt’s es hier fast nichts.

Ich hab mehr Panzer und Uniformen in den letzten 5 Jahren gesehen, als es mir jemals lieb wäre. Ich fahre bis Mannheim um einen Renoir oder VanGogh zu sehen. Bier im Biergarten zu genießen und in Blumengärten spazieren zu gehen.

Die Landschaft ist zwar wunderschön hier, aber Blumen gibt es kaum. Es könnte ja Arbeit verursachen.

Blasmusik höre ich auch nicht gerne und klassische Musik mag hier scheinbar kein Mensch.

Gestern war dann tatsächlich Kirchweih mit dem Pfarrer und seinen Messdienern… irgendwie war das etwas, was mich wirklich berührt hat, dass ein Stück Kindheitserinnerung immernoch existiert.

Ich vermisse die Pfarrfeste mit den gebastelten Teelichthaltern der Jungendgruppen, Bücherverkauf von alten Büchern der Kirchenbibliothek. Marmeladen der Landfrauen und Hindernisparkur im alten Schulhof.

Waffeln mit Kirschen und den selbst gebackenen Kuchen meiner Mutter.