Eine bezaubernde Geschichte. Es gibt diesen Film Maudi. Traurig, aber irgendwie bezaubernd.
Maud Lewis, 1903–1970
Eine bezaubernde Geschichte. Es gibt diesen Film Maudi. Traurig, aber irgendwie bezaubernd.
Maud Lewis, 1903–1970
Même si ma vie je la joue à pile ou face comme l’amour
J’peux pas avoir de talent tous les jours
….also stürze ich mich in Arbeit und versuche mich abzulenken

…sich genauso anfühlt, wie das hier :
Ich mochte meinen Geburtstag. Früher. Bis vor zwei Jahren. Vor drei Jahren war er noch in Ordnung. Dann kam der große Knall und ein paar Wochen später, habe ich mein Leben gehasst. Ich habe alles gehasst. Am meisten andere Menschen, ausser meinen Kindern.
Ich habe es überlebt. Irgendwie.
Meinen Geburtstag mag ich nicht mehr….ich mag es, drei Jahre älter zu sein. Fertig.
Ich fahre mit ihm heute nach Vianden, in das kleine Hotel am Fluss zum Essen. Oder auch nicht, schauen wir einfach. Mein Plan ist kein Plan. Jedenfalls gibt es keinen Kuchen… Keinen Sekt.
…nie, dass er mich gerne früher gekannt hätte. „Alles hat seine Zeit!“ Nur, dass es gut so ist, wie es ist und was er dachte, wenn wir uns sahen. Dass er jetzt glücklich ist. Ich akzeptiere das. Ich frage nicht.

…denn ich baue ein Geschenk für die erste Liebe meines Sohnes …
Ohne Worte ❤️❤️❤️





Zum Valentinstag. Noch keine zwei Zentimeter groß. Ein Herz aus reinem Feinsilber. Nachhaltigkeit und recyceltes Material. Handarbeit. Für Kette oder Lederband. Hier an einem 1 mm starkem Baumwollband. Preis, unverbindlich : 25 Euro


Falls der Partner keine Ringe trägt, oder nur als Kette. Mal anders. Eigentlich ein Objekt, als Schmuck tragbar, an Kette oder Leder. Der größere Ring kann aussen graviert werden. Nein, mein Freund trägt seinen Ring klassisch, am Finger….das ist ein Beispiel ! 🤣🤣🤣 War übrig…. lach.







…der blöde Krebs hat mich wirtschaftlich wirklich ruiniert. Ich jammere nicht, denn das tägliche Leben läuft wieder, denn Rente hat ja auch Vorteile. Immer da. Unendlich viel Zeit für die Kinder… ein kleines, aber stetiges Einkommen.
Aber, wir hatten noch nie zusammen Urlaub. Wir waren noch nie weit und länger als drei Tage zusammen weg. Etwas was sich die Kinder sehr wünschen. Urlaub. Während ihr Vater durch die Gegend reiste, waren die Kids hier. Naja, er hat ja ein hartes Leben. Währenddessen haben meine Kinder meine Hand gehalten und gebangt. Sie waren hier, haben nie gemault, nie wirklich geweint vor mir. Haben sich die Chemofolgen angesehen und jeden kleinen Ausflug genossen und so getan, als hätten wir Urlaub auf Hawaii gehabt. Ein Ausflug in den Wald und an die Our wurde gefeiert, wie drei Wochen Nordsee. Ich bewundere Sie dafür. Irgendwie bin ich auch sehr, sehr stolz, wie tapfer und stark sie das meistern. Es beschämte mich fast, wie froh meine Tochter einen Ausflug nach Vianden für die Schule schrieb, während andere von Mallorca erzählten.
Wir haben geweint, als es endlich vorbei war. Haben geredet, dem lieben Gott Kerzen angezündet und den Kinderpsychologen reich gemacht. Es ist überstanden.
Wir fahren jede freie Minute irgendwo in die Landschaft, deswegen wohne ich so gerne hier.
Der Geldsegen bleibt noch die nächsten Jahre aus, aber Liebe, Zusammenhalt und diese tollen Kinder, die bleiben.
Ist die nicht vorhandene Aktivität hier in meiner Statistik. Bin ich noch da? Hier sichtbar?
Ich habe nämlich gestern eine Domain gekauft, um einen Shop zu starten. Hier bei WordPress. Danach war Chaos,weil das erstens so lange dauert, bis es freigeschaltet ist und zweitens ich aus Versehen erst die falsche Domain reserviert hatte. Gelöscht, storniert, angerufen, Email getippt….
Die Kinder guckten Mandolorian oder sowas und Baby-Yoda in der Flimmerkiste ist immer Ablenkung für mich. Das war zuviel. Yoda mit Nuckel, der Domainname, Adressdaten, alles lesen…dabei noch Bruchrechnung der Kinder kontrollieren. Ich Mathegenie sowieso.
Hmmm ….. Ich bloggen, also bin ich ?
Kenne ich seit meiner Kindheit. Sie ist die normalste, klügste und liebste Frau, die ich kenne. Ohne künstliche Fingernägel, Make up und ihr Lachen ist immer echt.
Ich hab Dich lieb!

Oft muss man tatsächlich mehr als fünfmal Sieben Jahre alt werden , um Dinge zu begreifen, zu verstehen und um dann sein Leben zu ändern. Jeden Tag kämpfe ich ein Stück weiter, jeden Tag ein kleines bisschen mehr… zurück zu meinem alten Leben, zu meinem neuen Ich.
Jeden Tag an dem er mich ansieht, weiss ich, dass es sich lohnt. Weiss ich, dass er mich hält, trägt und mir seine Kraft leiht. Ob ich an Gott glaube, weiss ich nicht mehr… Aber an Liebe. Und … Ist sie nicht das Göttliche in uns?
Ist definitiv meine Werkstatt. Dann das Büro… Büro und Werkstatt habe ich getrennt. Mein Sohn hat jetzt auch eine eigene Werkstatt, sein Wohlfühlort…also Räume gehen hier nicht leer…
Aber in dem ganzen Chaos, meinem Chaos, musste ich Ordnung schaffen. Man findet dann kuriose, vergessene Sachen… Zeichnungen von Gesellenstück, ein Ordner mit Zeugnissen, meine ersten Zangen, die ich teilweise immer noch benutze, aber ständig verlege. Meinen alten Fasserhammer… Tausend Nägel, Schrauben, Gardinenhaken, Flohkämme, die zur Zeit des Kindergartens aktuell gebraucht wurden… Alte Fotos.
Ein Satz Messer von Tupperware war auch da. Jede Menge Heissklebepistolen, Dosen mit Klarlack und Fixativ…., meine uralten Aquarellfarben und gleich 3 Ersatz- Kästen. Von Schmincke. Nicht kleckern war meine Devise bei Werkzeug. Marder- Pinsel und schwere Leinwände, Blöcke bis für in alle Ewigkeit. Die Hälfte geht wohl an Töchterchen, die genauso begnadet malt, wie alle weiblichen Vorfahren der Familie. Die alten Aquarelle der Oma hängen hier auch im Haus. Man kommt also nicht daran vorbei.
Ich habe das dringende Bedürfnis Ordnung zu schaffen und zu entsorgen. Und dann loszulegen…. Freu !!!
Das passiert selten…aber es passiert. Dann aber richtig. Und wie heisst mein persönliches Unwort des Jahres „nachhaltig“!