Tja…

„Wer mitten im Schuljahr umzieht hat kein Recht auf Schulbuch- Zuschuss.“ Tja- die neue Schule hat komplett andere Bücher. Was nun?  Zweimal komplette Neuausstattung, das kann ich nicht leisten. 

Ach, und bitte Fahrräder mit Helm mitbringen, es ist Verkehrsunterricht auf dem Plan! 

Ich verstehe nicht, wie das mit den umziehenden Migranten gelöst wird. Werden die am Montag auch ohne Bücher dastehen, wie meine Kinder?

Ich hätte da eine Adresse, wo man die Rechnung hinschicken könnte. 

Facebook…Freunde

Ich habe nicht viele Freunde bei Facebook, denn ich lege Wert darauf, dass ich sie persönlich kenne und etwas mit Ihnen „zu tun“ habe. Es sind 90% Freunde aus meinem engen Umfeld, meiner Vergangenheit und Leute mit denen ich gerne kommuniziere. 

Manchmal ist es schön zu sehen, wie es Ihnen geht, weil ich sie jahrelang kenne und immer mal wieder erfahre, wie es Ihnen geht. Es ist schön, dass man dann sehen kann, wie hier in der Eifel „frühlt“, dass ein Freund von mir gestern Jan Böhmermann zu Besuch hatte, einer in Asien auf Lesereise ist und eine andere Modell ist, die mittlerweile Marylin unglaublich ähnelt. …

… sie sich alle vermehren und sich verändern, aber nicht älter, nein- besser werden! 

Es ist nett, dass man sich Küsschen und Daumen senden kann, wenn man das Gefühl hat, niemand ist mehr greifbar, weil gerade die persönliche Welt untergeht. Lieb und Leid teilen kann, aber alles immer in einem gesunden freundlichem Maß.

Nicht nervig, übertrieben und künstlich. Solche Leute brauchen wir nicht.

Ich habe coole und nette Freunde, die ich manchmal auch beneide. Ich vermisse mein Leben „da draußen“ und das was ich mal war oder getan habe. Der in Harvard sendete mir allerdings Grüße und die Bitte:

„Sende mir ein Schwarzbrot und etwas von Deinem Frieden auf dem Land!“

Ehrlich? Muss ich dann ein Selfie mit Thomas Gottschalk haben (wie er neulich) , wenn ich ihn kenne, der jahrelang mein Freund bleibt und ich ihn mit einem Brot die Woche rette?  Zufriedenheit fängt mit „Loslassen“ an. Manchmal jedenfalls. 

Grace

Said I loved you without hesitationSo easy for you to break my foolish heart

Now I wonder if you ever speak my name

Will I always be defined by my mistakes?
In the arms of the saint I’m a stranger

We’re all trying to find our way

At the death of every darkness there’s a morning

Though we all try

We all try

We’re all one step from grace
I made myself believe

There was no fight left in me

But redemption doesn’t fall down at your feet

In the half light

We raised a hand to my defeat

And I watched the world fall

And I rebuilt it piece by piece

In the arms of the saint I’m a stranger

We’re all trying to find our way

At the death of every darkness there’s a morning

Though we all try

We all try

We’re all one step from grace
I wonder why we give up on love

When it’s all it really needs

You and I we suffered this enough

We all try

We all try

We’re all one step from grace
In the arms of the saint I’m a stranger

We’re all trying to find our way

At the death of every darkness there’s a morning

Though we all try

We all try

We’re all one step from grace
Rag’n‘ Bone Man

Gänsehaut

Bekomme ich immer, wenn ich dieses Lied höre.

Mein damaliger Freund und seine Mama saßen im Wohnzimmer.  Ich hatte mich fertig gemacht, für eine Ballnacht.  Ich kam die Wendeltreppe herunter und sie sagte: „Lady in red….“ 

Beide sangen dieses Lied. Ganz. Ich stand sprachlos.  Sie fehlen mir sehr.