Ich hatte dann doch …

… die Lage meines Heimatdorfes unterschätzt.

„Deutschsprachige Gemeinschaft.“ Jeder spricht hier Deutsch. Stimmt. Aber im Sommer sind Englisch, Französisch und Niederländisch mindestens genauso wichtig. D

Französisch und Niederländisch sind – neben Deutsch – Amtssprachen Belgiens. Auch wenn Deutsch hier im Osten die Alltagssprache ist, stellen die Sommermonate mit ihren internationalen Gästen vieles auf den Kopf. Daran erkennt man dann die Touristen. Kein Deutsch!

Um sich halbwegs verständigen zu können, ist ein gutes Englisch deshalb unverzichtbar. Vor allem wegen der Niederländer, die aus Flandern in Scharen zu uns ins Ourtal kommen.

Luxemburgisch fällt hingegen kaum ins Gewicht. Es ähnelt dem hier gesprochenen Platt so sehr, dass sich viele Luxemburger und Einheimische problemlos verstehen. Außerdem sprechen viele Luxemburger ohnehin Französisch oder Deutsch.

Belgisch? Was soll das sein? Gibt es nicht. Belgien hat drei Amtssprachen, wie gesagt: Deutsch, Französisch und Niederländisch. Einen eigenen „belgischen“ Dialekt gibt es nicht. Stattdessen existieren zahlreiche regionale Mundarten – überall in der Eifel wird ein leicht abgewandeltes Platt gesprochen.

Ich schlage mich jeden Tag damit herum. Im Moment allerdings hauptsächlich auf Englisch, denn Niederländisch ist eine Sprache, die ich bis heute überhaupt nicht verstehe.

But it works!

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