Politik für Fortgeschrittene: Augen zu und durch!

Liebe Blogleser, beruhigt euch.

Mit mir ist alles in Ordnung ( ich bin jetzt keine Radikale geworden, weil ich nicht wählen durfte…)

Es ist alles in bester Ordnung. Unsere Politiker haben alles im Griff – und wenn nicht, dann zumindest ihre eigenen Diäten. Wir dürfen uns glücklich schätzen, in einer Zeit zu leben, in der nachhaltige Entscheidungen getroffen werden. Also nachhaltig für die Karriere der Entscheider, nicht für unsere Kinder.

Das Bildungssystem? Läuft! Lehrer fehlen? Ach was, das nennt man „flexibles Lernen“. Marode Schulen? Nennen wir es doch einfach „authentisches, historisches Ambiente“. Digitalisierung? Oh, die ist in Deutschland ein wahres Meisterwerk! Während andere Länder längst digitale Schulkonzepte haben, schaffen wir es, riesige Budgets in PowerPoint-Präsentationen zu verwandeln. Laptops für Schüler? Stehen sicher irgendwo in einem Lager und warten auf ihren großen Auftritt. Und wenn dann doch mal WLAN an der Schule ankommt, funktioniert es zuverlässig – also zuverlässig nicht.

Und das Klima? Ach, keine Sorge! Solange wir fleißig den Müll trennen und ein E-Auto für 60.000 Euro kaufen, wird alles gut. Die paar Naturkatastrophen? Wetter! Und wenn mal eine neue Steuer eingeführt wird, um die Umwelt zu „retten“, dann können wir sicher sein: Wenigstens das Bankkonto der Regierung wird grüner.

Doch wir haben eine Wahl: Wir können resignieren oder wir können lachen, weitermachen und selber anpacken. Denn während die da oben noch überlegen, wie man Probleme elegant vertagt, zeigen wir unseren Kindern, dass man Dinge auch anders lösen kann – mit Verstand, Rückgrat und echtem Interesse an der Zukunft.

Also, Kopf hoch! Es gibt genug kluge, engagierte Menschen da draußen, die es besser machen. Vielleicht sollten wir ihnen einfach mal eine Chance geben.

Und keine Sorge: Mein Blog wird sich zur gegebenen Zeit auch wieder normalisieren – aber manchmal muss man Dampf ablassen.

Wahlunterlagen habe ich übrigens wirklich nicht erhalten , nur noch mehr Rasenmäherwerbung im Briefkasten.

360-Grad-Kompetenz: Wenn Wissen und Können sich im Kreis drehen

Es gibt Menschen, die beeindrucken mit Wissen. Andere glänzen mit Können. Und dann gibt es Annalena Baerbock.

Man muss es ihr lassen: Sie versteht es, Politik auf ein neues Level zu heben – allerdings nicht immer in die gewünschte Richtung. Wer erinnert sich nicht an ihre kreative Interpretation von Mathematik und Physik, als sie eine 360-Grad-Wende als Erfolgsstrategie präsentierte? Das wäre ja wunderbar – wenn man sich nicht am Ende wieder genau dort befände, wo man angefangen hat.

Aber gut, man kann ja nicht alles wissen.

Kobalt hat auch was mit Zwergen zu tun, oder dem Staubsauger? Öhm.

Diplomatie à la Baerbock…. Was genau ist nun Ihr Traumjob? Präsidentin der UN- Generalversammlung? Huiii…

Es braucht Talent, um mit wenigen Worten eine internationale Krise auszulösen. Doch Annalena Baerbock bewies, dass es möglich ist: Russland versehentlich den Krieg erklären? Kein Problem. Wladimir Putin als „Nazi“ bezeichnen? Klar doch! Fehlt nur noch, dass sie das nächste Mal bei einem Staatsbesuch fragt, warum die Queen eigentlich nie in Deutschland regiert hat.

Natürlich ist niemand perfekt. Jeder kann mal einen Versprecher haben. Doch wenn sich solche Aussetzer häufen wie Schlagzeilen über ihre neuesten außenpolitischen Glanzleistungen, stellt sich die Frage: Wie wichtig ist eigentlich Kompetenz für ein Spitzenamt?

Qualifikation? Ach was!

Man könnte ja denken, dass ein Außenminister oder eine Außenministerin ein gewisses Grundverständnis von Geschichte, Diplomatie und internationaler Politik mitbringen sollte. Aber vielleicht haben wir hier alle falsche Erwartungen. Vielleicht ist das neue Konzept der politischen Führung einfach: „Mut zur Lücke“ – Hauptsache, man sagt irgendwas.

Und wer weiß? Vielleicht steckt hinter der 360-Grad-Wende ja eine tiefere Strategie. Eine Taktik, die wir nur nicht verstehen. Ein höherer Plan, den nur sie durchschaut. Oder vielleicht … ist es einfach nur das, wonach es aussieht.

Nämlich nichts!

Erst hochlutschen, dann #MeToo? Was soll das, Frau B.?

Ach, wie praktisch: Erst wird nach oben geschmust, dann wird das Ganze zum Übergriff umgedeutet. Willkommen in der Welt des modernen Feminismus, wo Frauen angeblich stark und unabhängig sind – bis sie es nicht mehr sind. Dann war natürlich der böse Mann schuld. Und die Karriere? Die bleibt.

Erst hochschlafen, dann Kreischen?

Ob Annalena Baerbock sich ihre Position erarbeitet oder „anders“ gesichert hat – geschenkt. Darum geht es hier nicht. Es geht ums Prinzip: Wer sich freiwillig in eine Situation begibt, sollte später nicht so tun, als wäre es eine einzige Zumutung gewesen. Wer mitspielt, muss auch die Regeln kennen – und dazu gehört, Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu übernehmen.

Doch nein, stattdessen erleben wir eine wachsende Bewegung von Frauen, die nachträglich alles zum Übergriff erklären, sobald es ihnen politisch oder karrieretechnisch in den Kram passt. Feminismus nach Bedarf – mal unabhängig, mal hilflos. Je nachdem, was gerade nützlicher ist.

Frauenehre? Fehlanzeige.

Was bleibt, ist eine Generation von echten, hart arbeitenden Frauen, die sich zu Recht fragen: Wer vertritt uns eigentlich noch? Wer sorgt dafür, dass unsere Leistung zählt – und nicht, wer am lautesten kreischt? Diese Sorte „Schwesternschaft“ braucht niemand.

Vertreibung aus der Schwesternschaft? Absolut verdient.

Die Schuldenbremse: Ein Relikt aus Zeiten, als Versprechen noch galten

Es war einmal eine Zeit, in der Politiker ihre Wahlversprechen ernst nahmen. Doch diese Ära scheint längst vergangen, besonders wenn man die jüngsten Entwicklungen rund um die Schuldenbremse betrachtet.

Wahlversprechen: Stabil wie ein Kartenhaus

Vor der Wahl betonte CDU-Chef Friedrich Merz mit Nachdruck die Unantastbarkeit der Schuldenbremse. Doch kaum sind die Stimmen ausgezählt, wird über ihre Lockerung diskutiert. Kritiker werfen Merz vor, er habe sich “an die Macht gelogen”. 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

Die geplante Reform sieht vor, die Grenze für die strukturelle Nettokreditaufnahme des Bundes auf bis zu 1,4 % des BIP anzuheben, sofern die Staatsverschuldung unter 60 % des BIP liegt. Bei einer höheren Verschuldungsquote soll die Begrenzung bei 0,9 % des BIP liegen. Zudem soll ein Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro eingerichtet werden, um zusätzliche Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung und Klimaschutz zu ermöglichen. 

Fazit: Vertrauen ist gut, Kontrolle wäre besser

In Zeiten, in denen Wahlversprechen schneller gebrochen werden als man “Schuldenbremse” sagen kann, stellt sich die Frage: Wie sollen Bürger Vertrauen in die Politik haben, wenn Prinzipien so flexibel gehandhabt werden? Vielleicht sollten wir uns weniger auf Worte und mehr auf Taten verlassen.

Am besten finde ich gerade den Verweis auf Sonntagsarbeit der Abgeordneten,(von Thorsten Frey) um derzeitige Kriesengespräche zu bewältigen. Wie lachhaft.

Es ist 10.55 und verstehe ich das richtig, dass Fritze gerade vorwarnt, sein Versprechen mit viel Geld auch nicht einlösen zu können????? Huppsssiiii…. Er hat kalte Füße, oder ?

Don‘t fall…

Don’t fall in love with a woman who reads, a woman who feels too much, a woman who writes…
Don’t fall in love with an educated, magical, delusional, crazy woman. Don’t fall in love with a woman who thinks, who knows what she knows and also knows how to fly; a woman sure of herself.
Don’t fall in love with a woman who laughs or cries making love, knows how to turn her spirit into flesh; let alone one that loves poetry (these are the most dangerous), or spends half an hour contemplating a painting and isn’t able to live without music.
Don’t fall in love with a woman who is interested in politics and is rebellious and feel a huge horror from injustice. One who does not like to watch television at all. Or a woman who is beautiful no matter the features of her face or her body.
Don’t fall in love with a woman who is intense, entertaining, lucid and irreverent. Don’t wish to fall in love with a woman like that. Because when you fall in love with a woman like that, whether she stays with you or not, whether she loves you or not, from a woman like that, you never come back.

Martha Rivera-Garrido

…noch mehr fancy Privatleben

Da mein „Büro“ keins ist und eigentlich der Balkon des Wohnzimmers- ja wie soll ich es sonst erklären… ist mein Platz beschränkt. Ich stopfe es mit Unterlagen voll und Dingen, an denen ich hänge. Wie dieser Spiegel von einem ehemaligen Chef, der gerne sein Zeug verschenkte… Also Spiegel aus Mannheim, Wasserhexe aus Ludwigshafen mit Blumen aus Luxemburg, stehen in Belgien 🇧🇪

Friedrich Merz: Das Erdbeermarmeladenbrot mit Honig der deutschen Politik

„Fritze“ Merz ist so etwas wie das politische Äquivalent zu „Tom und das Erdbeermarmeladenbrot mit Honig“. Wer die Serie nicht kennt: Tom will unbedingt sein geliebtes Erdbeermarmeladenbrot mit Honig – aber irgendwie geht auf dem Weg dahin immer alles schief. Er verläuft sich, trifft merkwürdige Gestalten, verliert seine Zutaten und muss am Ende feststellen, dass er sich den ganzen Zirkus vielleicht hätte sparen können.

Und genau so stolpert Merz durch die deutsche Politik. Eben noch Wirtschaftspapst, dann Oppositionsführer, dann Kanzlerkandidat, dann doch nicht – aber natürlich nur, weil es die anderen nicht verstanden haben. Werte? Prinzipien? Klar, aber die sind so flexibel wie sein Verhältnis zur Realität.

Jahrelang predigte er die eiserne Schuldenbremse – jetzt, wo es um Panzer geht, darf sie doch mal ein bisschen gelockert werden. Das „bürgerliche Lager“ muss sich von der AfD abgrenzen – außer natürlich, wenn man in Thüringen oder Sachsen mal ein bisschen mit ihnen plaudert. „Deutschland braucht eine starke Wirtschaft“ – aber wehe, jemand schlägt vor, dafür tatsächlich mal in Infrastruktur oder Bildung zu investieren.

Merz stellt gerne Fragen – 551 Stück allein zu Anti-Rechts-Demos. Fragen sind schließlich wichtig! Vor allem, wenn sie so lange dauern, dass am Ende keiner mehr weiß, worum es eigentlich ging. Das nennt man dann politische Strategie.

Und so verfolgt er weiter seinen großen Traum: Das Kanzleramt. Die eine, ultimative Machtposition, das Erdbeermarmeladenbrot mit Honig seiner politischen Karriere. Ob er es am Ende bekommt? Nun ja. Vielleicht geht ihm kurz vorher doch noch der Honig aus. Oder er stolpert über seine eigenen Versprechen. Oder irgendjemand erinnert sich plötzlich daran, dass es auch noch andere Politiker gibt.

Aber keine Sorge: Fritze findet schon einen neuen Weg, um uns alle mit seinem Schlingerkurs zu unterhalten. Wer braucht schon Netflix, wenn es Friedrich Merz gibt?

Mein Wunsch zur Zeit-

Ich hätte gerne eine Polaroid-Kamera, weil…

…sie den Moment einfängt, bevor er verblasst. Weil sie Erinnerungen greifbar macht, statt sie in der digitalen Flut zu verlieren. Weil ein Foto, das sich langsam entwickelt, eine kleine Magie in sich trägt – wie die Liebe selbst. Nicht perfekt, nicht bearbeitet, sondern echt. Ein Augenblick, den man in den Händen hält, statt nur auf einem Bildschirm zu sehen. Und vielleicht, weil es schön wäre, einen besonderen Menschen damit festzuhalten – so, wie er gerade ist.

Und ihr ?

Die eine Liebe im Leben- der Rat an meine Kinder

Es gibt sie – diese eine Liebe, die sich nicht abnutzt, nicht verblasst und nicht einfach aus dem Herzen verschwindet, selbst wenn die Zeit vergeht. Sie ist nicht immer perfekt, nicht immer leicht, aber sie ist tief verwurzelt. Sie kann sich verändern, wachsen, manchmal leiser werden, doch ihr Echo bleibt.

Manche Menschen begegnen ihr früh und halten sie fest, andere verlieren sie und tragen die Erinnerung wie ein unsichtbares Amulett bei sich. Vielleicht ist es die Jugendliebe, die erste, ungestüme Leidenschaft, die uns geprägt hat. Oder die späte Liebe, die uns überrascht, wenn wir längst dachten, wir hätten alles erlebt.

Diese eine Liebe ist nicht immer logisch. Sie passt nicht immer ins Leben, folgt keiner Vernunft. Sie fordert uns heraus, macht uns verletzlich, zeigt uns aber auch, wer wir wirklich sind. Sie lässt uns lachen, leiden, träumen. Und selbst wenn sie nicht bleibt, hinterlässt sie Spuren, die nicht verwischen.

Vielleicht ist sie ein Geschenk. Vielleicht eine Prüfung. Aber sicher ist: Sie verändert uns. Und wenn wir ehrlich sind, würden wir sie, selbst mit all ihren Unwägbarkeiten, niemals missen wollen.

Entspannt

Aufstehen – den Laptop anwerfen, Kaffee, duschen, dichten – gehört mittlerweile dazu, meistens nur zwei Zeilen am Tag … Ins Auto und los.

Nun sitze ich bei entspannten Leuten in der Radiologie in Eupen und warte – so entspannt, dass ich fast im Sitzen einschlafe. Niemand ist hier laut oder hektisch. Niemand angespannt. Alle lächeln und sind freundlich.

„Bonjour!“ sagt jeder zu jedem. Dann weiter in deutsch… wo, was…

Die Musik spielt ziemlich laut BRF1, und zum zehnten Mal weiß ich, dass Montagmorgen ist – und Rhythm is a Dancer!

Nein, ich bin nur das Taxi – aber wenn ich vorher gewusst hätte, wie entspannt die Kliniken hier sind, hätte ich den Krebs nicht in Deutschland kuriert- sondern hier.

Neuanfang – Poem by Elise d‘Our

Ein Hauch von Grün durchbricht die Nacht,

der Tau erwacht im ersten Licht,

die Welt, aus Frost und Traum gemacht,

erhebt sich sanft und zögert nicht.

Der Wind trägt Hoffnungsduft im Spiel,

die Zweige regen sich im Tanz,

ein Keimling sprengt sein stilles Ziel,

und blüht empor im Morgenglanz.

Die Tage dehnen sich ins Blau,

die Schatten schmelzen sacht dahin,

ein Flüstern tönt aus Feld und Au:

Es kehrt zurück, was ich einst bin.

New Beginnings

A touch of green breaks through the night,

the dew awakens in first light,

the world, once shaped by frost and dream,

now rises gently, swift and bright.

The wind plays scents of hope anew,

the branches stir in silent dance,

a seedling breaks its husk in view,

and blossoms forth in morning’s glance.

The days stretch wide in skies so blue,

the shadows melt and fade away,

a whisper hums through field and dew:

What once I was returns today.

Feiern

Burgbrennen ist heute- seit gestern wird gefeiert und Brauchtum gepflegt. Eier werden gespendet, Milch, Mehl und Zucker gesammelt. Pfannkuchen gemacht, Bier getrunken und jede Menge Kuchen gegessen. Alle zusammen und in friedlicher Atmosphäre.